Posts mit dem Label Achensee Tirol werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Achensee Tirol werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. April 2012

Tirol: Frühlingsurlaub in der Silberregion Karwendel


Was als „Traum in lila und weiß“ im April beginnt, wenn unzählige Krokusse und Schneeglöckchen die Frühlingswiesen der Tuxer Almen überziehen, wird im Mai durch die Blüte des Enzian auf den Karwendelwiesen fortgesetzt. Im Juni und Juli sind besonders die Wanderungen rund um die beliebten Aussichtsberge Kellerjoch und Gilfert in den Tuxer Voralpen zu empfehlen. In dieser Zeit blühen die Alpenrosen und die ganzen Berghänge leuchten rot. Man wandert über grüne Bergrücken und genießt dabei stets eine fantastische Aussicht auf die Zillertaler Alpen, das Inntal und das Karwendelgebirge. Die einzigartigen Kleinlandschaften zwischen Loassattel, kleinen und großen Gamsstein sowie dem Gilfert beeindrucken mit ihrer Pflanzenvielfalt und zahlreichen, vollkommen naturbelassenen Bergseen. Zwischen blaublütigem Enzian und sattrosa leuchtenden Alpenrosen reicht in diesem Wanderparadies die Farbpalette. Ein Naturschauspiel, das im Frühling den wahren Wanderern vorenthalten bleibt.

Frühlingserwachen in der Silberregion Karwendel bedeutet nicht nur, dass man sich auf erste Wanderungen in der aufblühenden Natur freuen darf. Es bedeutet auch, dass viele Kultureinrichtungen nach ihrer Winterpause ihre Tore wieder öffnen und somit einem mannigfaltigen Frühlingsurlaub nichts mehr im Wege steht. Gestalten Sie Ihren Frühlingsurlaub abwechslungsreich und besuchen Sie, z. B. das wunderschöne Renaissanceschloss Tratzberg, das seit Samstag, 31. März 2012 wieder für alle Liebhaber von Kultur und Geschichte geöffnet hat. Die sehr interessant gestalteten Führungen für die ganze Familie vermitteln einen lebhaften Eindruck von der Geschichte der Habsburger in der Silberregion. Nicht unbedingt historisch, wenn auch sehr traditionell ist eine Frühlingswanderung durch die beeindruckende Wolfsklamm mit ihren zahlreichen Wasserfällen, Brücken und Steigen. Die in den Wintermonaten unpassierbare Klamm, die Sie zum Wallfahrtsort Georgenberg hinaufführt, ist für alle begehbar, die ein besonders stimmungsvolles Wander- und Naturerlebnis in Verbindung mit jahrhundertalter Wallfahrtskultur suchen.
Auch mit dem Quäntchen Nostalgie, das Hand in Hand mit Geschichte und Tradition geht, kann die
Tiroler Ferienregion dienen. Ab 01. Mai 2012 lädt die charmante Achenseebahn wieder zu unvergesslichen Fahrten zum Achensee ein. Diese vergnügliche Fahrt können Sie mit einer Schifffahrt auf dem Achensee verbinden, bevor es mit der rauchenden Zahnradbahn wieder hinunter ins Tal nach Jenbach geht wo auch der Dampfzug der Zillertalbahn wartet.
Sind Ihnen Schusters Rappen, Bahn und Schiff zu wenig, dann können Sie auch erste Frühlingsausfahrten mit dem E- oder Mountainbike ins Auge fassen, denn wo man zu Fuß gehen
kann, da kann man auch radeln. Die Sehenswürdigkeiten in Innsbruck sind mit dem E-Bike schnell erreicht.
Verbinden Sie den Besuch Ihres Lieblingsmuseums oder Ihres Lieblingsplätzchens mit sportlichem
Aktivsein und Naturgenuss.

Donnerstag, 29. September 2011

Baumplanzen am Ahornboden in Tirol

Karwendelmarschsieger Thomas Bosnjak pflanzte eigenen Ahornbaum im Alpenpark Karwendel
„Aktiver Naturschutz“ ist beim Karwendelmarsch auf dem Wanderweg Tirol längst keine einfache Botschaft mehr. Die Organisatoren, Olympiaregion Seefeld und Achensee Tourismus, setzen mit gezielten Aktionen selbst Maßnahmen, um die Natur, ihre Schönheit und ihre wichtige Funktion zu erhalten. Thomas Bosnjak, Karwendellaufsieger 2011, pflanzte daher erst kürzlich seinen eigenen Baum am Ahornboden im Alpenpark Karwendel.
Ahornbäume haben im Alpenpark Karwendel eine besondere Bedeutung. Der Naturpark ist schließlich die Heimat des berühmten Naturdenkmals „Großer“ und „Kleiner“ Ahornboden. Die dort gewachsenen Ahornbäume sind teilweise mehr als 600 Jahre alt. Mit dem Prinzip der Wahrung dieses Naturdenkmals werden nach Absterben der alten sorgfältig neue Bäume gepflanzt, um diese einzigartige Landschaft zu erhalten. Thomas Bosnjak, der am 27. August 2011 die 52 km lange Strecke durch das Karwendelgebirge in einer Zeit von 4 Stunden 23 Minuten absolvierte und damit als Erster durch das Ziel in Pertisau lief, hat sich nun persönlich am Artenhilfsprogramm „Bergahorn“ beteiligt.
Sein eigener Ahornbaum steht nun direkt am Großen Ahornboden. Die Grube, in dem der Baum nun gedeiht, musste der Karwendelmarschsieger selbst ausheben. In Anwesenheit von Hermann Sonntag (GF Alpenpark Karwendel) und Andreas Strudl (ÖBF) wurden rund um den neuen Baum auch kleine Grauerlen eingepflanzt, die wichtig für das Mikroklima des Ahornbaumes sind. „Mein Start beim Karwendelmarsch 2012 ist bereits fixiert und vielleicht werde ich einen kleinen Umweg zu meinem Ahornbaum in Kauf nehmen, um zu sehen, wie gut er gewachsen ist“, freut sich Thomas Bosnjak.
„Uns liegt viel an der engen Kooperation mit dem Alpenpark Karwendel und den Organisatoren des Karwendelmarschs. Diese Veranstaltung schafft durch gezielte Maßnahmen und Aktionen ein neues Naturbewusstsein, das wir gerne unterstützen“, so Andreas Strudl von den Österreichischen Bundesforsten, die den Baum zu Verfügung stellten. „Der Karwendelmarsch hat sich in den letzten drei Jahren zu einer wichtigen und effektiven Plattform für unsere Arbeit im Alpenpark Karwendel entwickelt. Darum unterstützen wir derartige Aktivitäten mit großem Engagement, “ stimmt auch Hermann Sonntag, GF Alpenpark Karwendel, überein.
Im Anschluss an die Pflanzaktion im Großen Ahornboden nahm Thomas Bosnjak bei strahlendem Sonnenschein im Laufschritt die Originalstrecke des Karwendelmarschs, die er genau ein Monat zuvor bereits gelaufen war, über die Binsalm und den Gramaisattel im Karwendel zurück nach Pertisau am Achensee in Angriff. So schön kann Urlaub sein.

Mittwoch, 24. August 2011

Tirol Urlaub: Der Achenseelauf 2011

Achenseelauf 2011 – Hobbysportler und Profis kämpfen um schnelle Zeiten beim schönsten Panoramalauf ÖsterreichsDie Anziehungskraft des Achenseelaufs, sowohl in sportlicher wie auch in landschaftlicher Hinsicht, ist im 12. Jahr ungebrochen. Stars wie Jonathan Wyatt, Markus Kröll oder Kris Moernaut haben in diesem Jahr ihr Kommen bereits angekündigt und werden gemeinsam mit über 2.000 Startern am 4. September um die beste Zeit beim Achenseelauf 2011 kämpfen.
Wer den Achensee umrundet, den erwartet ein einmaliges Lauferlebnis mit atemberaubendem See- und Bergpanorama an Tirols größtem See. Neben zahlreichen Hobbysportlern, welche die persönliche Herausforderung auf einer der schönsten Laufstrecken in den Alpen annehmen, werden sich heuer auch einige Stars des Laufsports die Ehre geben.
Die im Jahre 2005 von Elisha Sawe aus Kenia aufgestellte Top-Zeit könnte heuer eventuell unterboten werden, denn beim Team „run2gether“ gehen fünf kenianische Spitzenläufer an den Start. Schnelle Zeiten könnten aber auch vom Österreicher Markus Kröll und von seinem Teamkameraden und vielfachen Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt erwartet werden. Der Neuseeländer wird sich nicht nur im Hauptlauf mit Topläufern aus aller Welt messen, sondern begleitet bereits am Samstag die Kids beim Achensee-Kinderlauf. Gestartet wird der Kinderlauf am Samstag um 16.30 Uhr beim Fischergut in Pertisau. Je nach Altersklasse bewältigen die Kinder und Jugendlichen eine Strecke von 1-5 km.
Zum Programm:
Der Startschuss für den traditionell als Massenstart beginnenden Achenseelauf fällt am Sonntag, den 4. September um 10 Uhr am Parkplatz der Karwendel-Bergbahn in Pertisau. Zu bewältigen gilt es eine Strecke, die besonders anspruchsvoll und mit 23,2 km länger ist als die eines Halbmarathons. Der abwechslungsreiche Kurs verläuft zuerst durch Pertisau in Richtung Maurach, entlang der Seeuferstraße Richtung Achenkirch und zurück nach Pertisau mit einer Schlussetappe über die am See gelegene Gaisalm, bei der die Läufer noch einmal richtig gefordert werden.
Die Strecke kann auch wieder als Staffellauf absolviert werden. Bei der beliebten Achensee-Staffel werden die 23,2 km von zwei Personen zurückgelegt. Dabei absolviert der Startläufer 14 km auf flacher Asphaltstrecke und der Schlussläufer ca. 9 km auf anspruchsvollem Terrain mit ca. 150 Höhenmetern.
Am Vortag haben auch die Hobbysportler beim Achensee-Fitnesslauf über zehn Kilometer schon Gelegenheit das Alpenpanorama zu genießen. Gestartet wird am Samstag, 3. September 2011, um 17.30 Uhr beim Fischergut in Pertisau.

Die DETAILS zum Achenseelauf 2011:
Termin: Samstag, 3. September und Sonntag, 4. September 2011
Ort: Pertisau am Achensee
Programm:
Samstag, 3. September 2011:
16.30 Uhr: Achensee-Kinderlauf über 1 bis 5 km
17.30 Uhr: Achensee-Fitnesslauf über 10 km
19.00 Uhr: Preisverleihung im Zielgelände
Sonntag, 4. September 2011:
10.00 Uhr: Achensee-Staffellauf für 2 Läufer über 14 und 9,2 km
10.00 Uhr: Achenseelauf über 23,2 km
14.30 Uhr: Preisverleihung im Zielgelände