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Dienstag, 16. Juni 2015

Tirol Urlaub: Die ältesten Almen in Österreich sind in Osttirol

Oben schlafen und am nächsten Morgen im Stall helfen? Oder doch lieber nach einer Jause mit Bergkäse und frischer Buttermilch wieder zurück in die Zivilisation? Insgesamt locken im Nationalpark Hohe Tauern 350 Almen. Manche liegen versteckt in der absoluten Bergeinsamkeit, andere sind sogar mit dem Kinderwagen erreichbar. Die 25 schönsten Osttiroler Ausflugsziele mit Ausschank und teilweise sogar Übernachtungsmöglichkeit bündelt die Broschüre „Almerlebnis“. Wer sich lieber persönlich den Weg weisen lässt, kann auch erfahrenen Nationalpark-Rangern durch die Bilderbuchwelt folgen, aus der mit Großglockner (3798 m) und Großvenediger (3657 m) die höchsten Berge Österreichs herausragen. Und es dabei gefühlt sogar bis in den Himalaya schaffen.

Denn wie ein tibetisches Bergdorf muten die Jagdhausalmen an, die auf gut 2000 Metern Höhe im hinteren Defereggental liegen: 15 steinerne Häuser und eine Kapelle, die schon seit dem 13. Jahrhundert der Witterung trotzen und als die älteste Almsiedlung Österreichs unter Denkmalschutz stehen. Südtiroler Bauern verbringen hier mit mehr als 300 Jungrindern den Sommer – und freuen sich immer über Gäste und Abwechslung. Von St. Jakob aus führt der Weg zunächst zum „Oberhauser Zirbenwald“, der sich über 200 Hektar erstreckt und zu den größten zusammenhängenden Beständen im gesamten Alpenraum gehört. Die Ganztagestour, zu der die Ranger von Juni bis September einladen, ist technisch zwar leicht zu meistern, erfordert aber Ausdauer. Wer genügend Energie mitbringt, wandert noch ein kleines Stück weiter zum Pfauenauge – einem kleinen See, der oberhalb der Jagdhausalmen auch an heißen Sommertagen Erfrischung garantiert.

Die meisten Almen liegen in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern und machen mit fast 27.000 Hektar Fläche 44 Prozent des gesamten Terrains aus. „Dieser hohe Anteil an Kulturlandschaft ist eine absolute Besonderheit“, so Thomas Steiner vom Nationalpark Hohe Tauern. Weil die Bauern die Bergwiesen seit alters her mähen und weil sie so das Buschwerk im Zaum hielten, konnten hier im Laufe der Jahrhunderte die artenreichsten Lebensgemeinschaften Österreichs entstehen. „Erst kommen die Pflanzen, dann die Tiere“, erklärt Thomas Steiner und man versteht, warum dem Nationalpark die Erhaltung der traditionellen Almwirtschaft, die selbstverständlich ohne jegliche Spritzmittel und Handelsdünger auskommt, so wichtig ist.

Frisch gemähte Bergwiesen
Urlauber freuen sich derweil über die malerische Postkarten-Idylle, die inzwischen sogar eine Schweizer Schokoladenfirma für sich entdeckt hat. Seit 2007 hat der Nationalpark gemeinsam mit Kraft Foods sechs „Milka-Almen“ ausgezeichnet und gefördert, die durch traditionelle Bauweise und nachhaltige Bewirtschaftung besonders hervorstechen. Eine von ihnen ist die Arnitzalm, die auf 1848 Meter Höhe liegt und die man von Matrei aus in gut zwei Stunden erreicht. Die Heimatfilm-Kulisse bestimmen urige Holzhütten, über die der Großglockner am Horizont wacht. Fünf Bauern kümmern sich im Sommer um Milchkühe, Kälber, Jungrinder und Schafe, während sich die Wanderer in der Jausenstation Graukäse, Buttermilch und Joghurt aus eigener Produktion schmecken lassen. Zu den schönsten Ausflugszielen gehört auch die Hofalm, die auf 1824 Meter Höhe sogar mit einem eigenen Museum lockt, das stilecht in einem Stall aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist und Einblicke ins traditionelle Almleben gewährt. 

Almerlebnis pur auf der Arnitzalm
Mit der Kuh auf du und du, vorbei an Ziegen, Schafen und Pferden, vielleicht unterwegs kurz mit dem Hirten übers Wetter reden und sich in der Käserei Bergkräuter-Aromen auf der Zunge zergehen lassen: Die Ausflüge in die Osttiroler Gipfelwelt sind echte Zeitreisen und stecken voller authentischer Erlebnisse. Wer mag, kann sich seine persönliche Almhopping-Tour zusammenstellen und tagelang am Stück durch den Nationalpark streifen. Bitte mit der richtigen Bergausrüstung (z.B. bei Bergzeit auch online bestellbar). Oder soll’s nur ein kleiner Spaziergang mit großen Ein- und Ausblicken sein? Bei Familien steht die Berger Alm im Dorfertal hoch im Kurs: Von Kals aus führt der Weg eine dreiviertel Stunde sanft ansteigend durch die spektakuläre Dabaklamm nach oben. Während die Berger Alm für ihre legendären Preiselbeerkrapfen und den Apfelstrudel bekannt ist, punktet die Pebellalm im Virgental mit Wildspezialitäten aus eigener Jagd. Besonderer Tipp: Wer sich hier einquartiert, erlebt nicht nur das Almleben hautnah, sondern kann in der Dämmerung sogar einmal auf die Pirsch gehen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Mithilfe beim Familienurlaub in den Bergen

In der Alpenschule das Landleben kennenlernen, nachhaltigen Urlaub auf Umweltbaustellen und bei Bergwaldprojekten verbringen oder einmal Bergbauer sein: in Tirol verbringen Kinder und Jugendliche mehr als nur einen Urlaub - sie lernen fürs Leben.
„Wir wollen unseren jungen Besuchern das Leben am alpinen Bauernhof erklären“, schildert Birgit Kluibenschädl von der Alpenschule in Westendorf. „Aber nicht mit trockenem Unterricht, sondern durch ein buntes Programm, das den ländlichen Raum mit all seinen Facetten erlebbar macht.“
In den Vormittagswerkstätten dreht sich dabei alles um die Bereiche „Essen“, „Pflanzen“, „Tiere“ und „Leben“. Die Teilnehmer – das Programm richtet sich an Schulklassen zwischen acht und zwölf Jahren – besichtigen einen der Partnerhöfe der Alpenschule, erhalten Einblick in die Aufgaben und Abläufe und können an der einen oder anderen Stelle auch mithelfen. Wie aus Milch Käse entsteht, wird anschaulich erklärt, die tierischen Bewohner von Tirols Berghöfen werden vorgestellt. Ein Ausflug beschäftigt sich mit der Vielfalt der Wiesenblumen und -kräuter, ein anderer entführt in die Welt der Steine und Mineralien.
„Besonders Kinder aus den Ballungsräumen haben wenig Vorstellung vom Landleben. In der Alpenschule, mitten in den Kitzbüheler Alpen, können sie sehen, fühlen, schmecken, erleben. Sie können mit ihren Sinnen lernen, mit ihren Händen, sind aktiv eingebunden ins Geschehen.“
Eine neue Freundschaft entsteht – zur Natur, zum bäuerlichen Leben, zu den Kreisläufen des Alltags in Tirols Bergen. Eine Verbindung mit nachhaltigem Wert.

Aktivprogramm der anderen Art
Ob man es noch Urlaub nennen mag oder doch lieber einen Aktivaufenthalt, ist Geschmackssache. Die Teilnehmer der Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte des Alpenvereins wissen jedenfalls, was sie tun: Sie investieren ihre freie Zeit, weil sie es etwas Sinnvolles vollbringen wollen. Tage mit Mehrwert, Tage mit nachhaltigem Effekt, an die man später mit Befriedigung und auch mit Stolz zurückdenkt.
Die Umweltbaustellen laden junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren ein, sich in der Erhaltung bzw. Erneuerung besonderer Plätze im Alpenraum zu engagieren. Zum Beispiel auf der Baumgartalm im Tiroler Lechtal. Hier versperrt ein Grauerlenwald den Hochlandrindern den Zugang zu einer besonders schmackhaften Weidefläche. Gemeinsam im Team und mit fachmenschlicher Unterstützung wird ein neuer Weg freigeschnitten bzw. der anfallende Strauchabfall abtransportiert. Am freien Tag unternimmt man zudem einen Ausflug in der Region – im Fall der Baumgartalm ist das ein Besuch im Bergheumuseum, Kaiserschmarrn inklusive.
Bis auf die Anreise sind die Alpenvereinsprojekte für die fleißigen ehrenamtlichen Helfer kostenlos, zudem ist man unfall- und haftpflichtversichert.

Diese Bedingungen gelten auch für die Bergwaldprojekte. Hier kümmern sich Freiwillige ab 18 Jahren um die Vitalität der wichtigen Schutzbaumgruppen, um die Qualität der Almböden und die Behebung von wetterbedingten Schäden. So ist geplant, in den Lärchenwald bei Spiss im Tiroler Oberland neue Lärchen und Zirben „unterzusetzen“ und auf der Farnkaseralm in der Wildschönau wird die Almweide gemeinsam mit den Bauern von ungenießbaren Kräutern und Sträuchern gereinigt. Untergebracht ist man hier in einer einfachen Almhütte auf 1.530 Metern Höhe, für die Verpflegung sorgen die bäuerlichen Nachbarn.
Die Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte – das ist kein passiver Urlaub, sondern ein aktiver Einsatz für die alpine Kulturlandschaft. Gerade das Richtige für Idealisten auf der Suche nach nachhaltiger Wirkung ihres Tuns.

Bergbauer für kurze Zeit
Für mindestens zwei Wochen wird man beim Projekt „Freiwillig am Bauernhof“ Teil des Lebens der Tiroler Bergbauern. Hier lernt man Landwirtschaft in ihrer ursprünglichsten Form kennen, ist direkt eingebunden in die Abläufe am Hof. Gerade in den Arbeitsspitzen im Sommer ist man dort froh um ein zusätzliches Paar geschickter Hände. Mitgeholfen wird, wo aktuell Bedarf ist, auf dem Feld, im Garten, bei der Stallarbeit oder im Haushalt. Bei der Vermittlung zwischen Freiwilligem und Einsatzort wird dabei versucht, auf die individuellen Neigungen Rücksicht zu nehmen.
Die Bergbauernfamilien freuen sich über tatkräftige Unterstützer. Diese erhalten im Gegenzug – neben Unterkunft und Verpflegung – einen Einblick in diesen elementaren Teil Tirols. Und haben bei der Heimreise schöne Erinnerungen mit im Gepäck und zudem zu Recht das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben – im Leben der Gastgeber wie im eigenen.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Tirol Urlaub rund um Hall

Unvergesslicher Bergsommer in der Region Hall-Wattens
Die einmalige  Tiroler Natur hautnah erleben  im Alpenpark Karwendel, dem größten Naturpark der Alpen, auf dem Zirbenweg oder auf der größten Holzkugelbahn der Welt - 10 malerische Dörfer und das historische Hall in Tirol sind wie geschaffen für einen unvergesslichen Urlaub in den Tiroler Bergen. Zudem laden die Swarovski Kristallwelten, die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Region große und kleine Entdecker zur Reise durch die funkelnden Wunderkammern.

Der "Kugelwald am Glungezer" - eine natürliche Bergerlebniswelt
Nicht nur Kinder sind von Kugelbahnen fasziniert. Dass dieses Spiel wie geschaffen für die einmalige Natur der Tiroler Bergwelt ist, stellt die Region Hall-Wattens in diesem Sommer eindrucksvoll unter Beweis: Auf 1560 m Seehöhe laufen ab Juni große hölzerne Kugeln auf Rinnen aus Zirbenholz 200 Meter durch den Hochwald. Wie in der Achterbahn rollen die Kugeln darauf von Baum zu Baum, verschwinden in einem hohlen Stamm, kullern über eine Steilstrecke oder springen knapp über dem Waldboden in die nächste Etappe. Die Bahnen spannen sich in verschiedenen Höhen und Winkeln zwischen den verwitterten Kiefern, Tannen und Fichten am Haller Hausberg, dem Glungezer. Eine Waldschule mit dazugehörigem Freiluftklassenzimmer, ein großzügiger Bereich zum Ausruhen sowie zahlreiche Sport- und Spielstationen vervollständigen das etwa 7.000 m ² großes Erlebnisareal.

Den König der Lüfte hautnah erleben: Nature Watch
Wer der Natur noch näher kommen will, für den ist "Nature Watch" das Richtige: Ausgerüstet mit eigens für die Wanderungen entwickelten Ferngläsern von Swarovski Optik und von ausgebildeten Nature Watch-Guides begleitet, geht es auf Entdeckungsreise in die die unberührte Landschaft des Alpenparks Karwendel. Seltene Wildtiere und Pflanzen aus einer völlig neuen Perspektive bestaunen -dieses einzigartige Erlebnis wird so schnell niemand vergessen.

Nicht nur der Alpenpark Karwendel ist einmalig: Hoch über dem Inntal führt der bekannte Zirbenweg zwischen Glungezer und Patscherkofel durch einen der größten Zirbenbestände Europas. Interessante Informationen über botanische Raritäten und einmalige Ausblicke über das Inntal auf das gegenüberliegende Karwendelmassiv machen die auch für Familien geeignete Wanderung zum unvergesslichen Urlaubshöhepunkt.

Aber nicht nur Wanderfreunde kommen in der Region voll auf ihre Kosten: Zahlreiche ausgeschilderte Lauf- und Nordic Walking - Strecken, Mountainbike- und Radwege sowie ganz neu die Möglichkeit, die Region mit dem E-Bike zu erkunden lassen alle Sportlerherzen höher schlagen.
Bummeln, genießen und Kultur erleben

In Hall selbst erwartet die Gäste eine der schönsten Altstädte Österreichs: Kulinarische Genüsse und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten im malerischen Ambiente der mittelalterlichen Gassen und Plätze wetteifern mit Sehenswürdigkeiten wie dem Münzerturm oder der Burg Hasegg. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das von Traditionsfesten wie dem "Knödelfest" bis hin zu avantgardistischen Musik- und Literaturveranstaltungen wie z.b. "Sprachsalz" reicht, bietet für nahezu jeden Geschmack etwas.

Swarovski Kristallwelten - im Reich des Riesen
In der Region Hall-Wattens beheimatet ist eine der bekanntesten österreichischen Sehenswürdigkeiten: In den Swarovski Kristallwelten wacht ein Riese über seinen aus 14 Wunderkammern bestehenden Schatz. Unvergessliche Erlebnisse warten sowohl im Inneren als auch außerhalb: Bei schönem Wetter lockt der Park des Riesen mit seinem Labyrinth und zahlreichen Möglichkeiten zum Spazieren, Spielen und Toben. Den ganzen Sommer über laden Workshops und Ateliers die jungen Besucher ein, selber kreativ zu sein und die verborgenen Winkel des "Riesen" kennen zu lernen. Ein Highlight: Das traditionelle Familienfest am 1. Juli.

Die Tiroler Kristallwanderwochen in der Region Hall-Wattens
Neben dem Entdecken der Geheimnisse rund um den Halltaler Salzkristall, den Lizumer-Tuxer Bergkristall, die Swarovski Kristallwelten und dem Besuch bei den majestätischen Steinadlern im Alpenpark Karwendel bleibt genug Zeit, um neue Kräfte zu tanken: 7 Übernachtungen und Programm (2 geführte Themenwanderungen, Berg- & Talfahrt Glungezer (inklusive Kugelwald - Besuch) bzw. Patscherkofelbahn inkl. Bustransfer, Besuch Swarovski Kristallwelten, Stadtführung Hall inkl. Bergbaumuseum, Eintritt Münze Hall und Münzerturm): ab Euro 240,- pro Person (Pension), ab Euro 386,- (3-Stern-Hotel). Für Kinder gibt es in allen Kategorien Ermäßigungen bis 14 Jahre

Montag, 23. April 2012

Tirol: Frühlingsurlaub in der Silberregion Karwendel


Was als „Traum in lila und weiß“ im April beginnt, wenn unzählige Krokusse und Schneeglöckchen die Frühlingswiesen der Tuxer Almen überziehen, wird im Mai durch die Blüte des Enzian auf den Karwendelwiesen fortgesetzt. Im Juni und Juli sind besonders die Wanderungen rund um die beliebten Aussichtsberge Kellerjoch und Gilfert in den Tuxer Voralpen zu empfehlen. In dieser Zeit blühen die Alpenrosen und die ganzen Berghänge leuchten rot. Man wandert über grüne Bergrücken und genießt dabei stets eine fantastische Aussicht auf die Zillertaler Alpen, das Inntal und das Karwendelgebirge. Die einzigartigen Kleinlandschaften zwischen Loassattel, kleinen und großen Gamsstein sowie dem Gilfert beeindrucken mit ihrer Pflanzenvielfalt und zahlreichen, vollkommen naturbelassenen Bergseen. Zwischen blaublütigem Enzian und sattrosa leuchtenden Alpenrosen reicht in diesem Wanderparadies die Farbpalette. Ein Naturschauspiel, das im Frühling den wahren Wanderern vorenthalten bleibt.

Frühlingserwachen in der Silberregion Karwendel bedeutet nicht nur, dass man sich auf erste Wanderungen in der aufblühenden Natur freuen darf. Es bedeutet auch, dass viele Kultureinrichtungen nach ihrer Winterpause ihre Tore wieder öffnen und somit einem mannigfaltigen Frühlingsurlaub nichts mehr im Wege steht. Gestalten Sie Ihren Frühlingsurlaub abwechslungsreich und besuchen Sie, z. B. das wunderschöne Renaissanceschloss Tratzberg, das seit Samstag, 31. März 2012 wieder für alle Liebhaber von Kultur und Geschichte geöffnet hat. Die sehr interessant gestalteten Führungen für die ganze Familie vermitteln einen lebhaften Eindruck von der Geschichte der Habsburger in der Silberregion. Nicht unbedingt historisch, wenn auch sehr traditionell ist eine Frühlingswanderung durch die beeindruckende Wolfsklamm mit ihren zahlreichen Wasserfällen, Brücken und Steigen. Die in den Wintermonaten unpassierbare Klamm, die Sie zum Wallfahrtsort Georgenberg hinaufführt, ist für alle begehbar, die ein besonders stimmungsvolles Wander- und Naturerlebnis in Verbindung mit jahrhundertalter Wallfahrtskultur suchen.
Auch mit dem Quäntchen Nostalgie, das Hand in Hand mit Geschichte und Tradition geht, kann die
Tiroler Ferienregion dienen. Ab 01. Mai 2012 lädt die charmante Achenseebahn wieder zu unvergesslichen Fahrten zum Achensee ein. Diese vergnügliche Fahrt können Sie mit einer Schifffahrt auf dem Achensee verbinden, bevor es mit der rauchenden Zahnradbahn wieder hinunter ins Tal nach Jenbach geht wo auch der Dampfzug der Zillertalbahn wartet.
Sind Ihnen Schusters Rappen, Bahn und Schiff zu wenig, dann können Sie auch erste Frühlingsausfahrten mit dem E- oder Mountainbike ins Auge fassen, denn wo man zu Fuß gehen
kann, da kann man auch radeln. Die Sehenswürdigkeiten in Innsbruck sind mit dem E-Bike schnell erreicht.
Verbinden Sie den Besuch Ihres Lieblingsmuseums oder Ihres Lieblingsplätzchens mit sportlichem
Aktivsein und Naturgenuss.

Dienstag, 6. September 2011

Tirol Urlaub: Wandern mit Edelweiss am Reschenpass

Bergfexe und Naturliebhaber finden in Nauders am Reschenpass ab Sommer 2011 ein neues Wander-Highlight: Der vom TVB Tiroler Oberland und Bergführer und Bergrettungs-Ortsstellenleiter Karl Klinec errichtete Edelweißsteig führt geübte Bergsteiger in einmaligem Panorama vom Bazahler Kopf zur Fluchtwand.
Seinen Namen verdankt der neue Nauderer Edelweißsteig der botanisch herausragenden Lage am Reschenpass: Edelweißwiesen säumen den neuen Wanderpfad und ziehen die Blicke auf die wohl bekannteste, unter Naturschutz stehende Alpenblume. Vom Zugang über Parditsch in Richtung Bazahler Kopf bzw. über Labaun in Richtung Fluchtwand erwandern geübte Bergsteiger auf 0,5 Kilometern Länge rund 130 Höhenmeter. Festes Schuhwerk, gute Ausrüstung sowie Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung für ein sicheres Bergerlebnis auf dem schwarz markierten Wanderweg.
Wandern und genießen
Neben der sportlichen Herausforderung lockt der Edelweißsteig mit einem beeindruckenden Bergpanorama, das die Blicke im Dreiländer-Eck ins Schweizer Engadin sowie ins Vinschgau bis zum Ortler (3.905 m) schweifen lässt. Und auch für das leibliche Wohl ist bei einer Wanderung über den neuen Nauderer Edelweißsteig bestens gesorgt: Die Jausenstation Parditschhof und die Labaunalm bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten sowie Stärkung für hungrige Bergsteiger-Mägen.
Zur feierlichen Eröffnung und Einweihung des neuen Edelweißsteiges veranstaltet die Trachtengruppe Stillebacher am 11. September eine Gipfelmesse bei der Fluchtwand. Beginn ist um ca. 11 Uhr!