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Dienstag, 16. Juni 2015

Tirol Urlaub: Die ältesten Almen in Österreich sind in Osttirol

Oben schlafen und am nächsten Morgen im Stall helfen? Oder doch lieber nach einer Jause mit Bergkäse und frischer Buttermilch wieder zurück in die Zivilisation? Insgesamt locken im Nationalpark Hohe Tauern 350 Almen. Manche liegen versteckt in der absoluten Bergeinsamkeit, andere sind sogar mit dem Kinderwagen erreichbar. Die 25 schönsten Osttiroler Ausflugsziele mit Ausschank und teilweise sogar Übernachtungsmöglichkeit bündelt die Broschüre „Almerlebnis“. Wer sich lieber persönlich den Weg weisen lässt, kann auch erfahrenen Nationalpark-Rangern durch die Bilderbuchwelt folgen, aus der mit Großglockner (3798 m) und Großvenediger (3657 m) die höchsten Berge Österreichs herausragen. Und es dabei gefühlt sogar bis in den Himalaya schaffen.

Denn wie ein tibetisches Bergdorf muten die Jagdhausalmen an, die auf gut 2000 Metern Höhe im hinteren Defereggental liegen: 15 steinerne Häuser und eine Kapelle, die schon seit dem 13. Jahrhundert der Witterung trotzen und als die älteste Almsiedlung Österreichs unter Denkmalschutz stehen. Südtiroler Bauern verbringen hier mit mehr als 300 Jungrindern den Sommer – und freuen sich immer über Gäste und Abwechslung. Von St. Jakob aus führt der Weg zunächst zum „Oberhauser Zirbenwald“, der sich über 200 Hektar erstreckt und zu den größten zusammenhängenden Beständen im gesamten Alpenraum gehört. Die Ganztagestour, zu der die Ranger von Juni bis September einladen, ist technisch zwar leicht zu meistern, erfordert aber Ausdauer. Wer genügend Energie mitbringt, wandert noch ein kleines Stück weiter zum Pfauenauge – einem kleinen See, der oberhalb der Jagdhausalmen auch an heißen Sommertagen Erfrischung garantiert.

Die meisten Almen liegen in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern und machen mit fast 27.000 Hektar Fläche 44 Prozent des gesamten Terrains aus. „Dieser hohe Anteil an Kulturlandschaft ist eine absolute Besonderheit“, so Thomas Steiner vom Nationalpark Hohe Tauern. Weil die Bauern die Bergwiesen seit alters her mähen und weil sie so das Buschwerk im Zaum hielten, konnten hier im Laufe der Jahrhunderte die artenreichsten Lebensgemeinschaften Österreichs entstehen. „Erst kommen die Pflanzen, dann die Tiere“, erklärt Thomas Steiner und man versteht, warum dem Nationalpark die Erhaltung der traditionellen Almwirtschaft, die selbstverständlich ohne jegliche Spritzmittel und Handelsdünger auskommt, so wichtig ist.

Frisch gemähte Bergwiesen
Urlauber freuen sich derweil über die malerische Postkarten-Idylle, die inzwischen sogar eine Schweizer Schokoladenfirma für sich entdeckt hat. Seit 2007 hat der Nationalpark gemeinsam mit Kraft Foods sechs „Milka-Almen“ ausgezeichnet und gefördert, die durch traditionelle Bauweise und nachhaltige Bewirtschaftung besonders hervorstechen. Eine von ihnen ist die Arnitzalm, die auf 1848 Meter Höhe liegt und die man von Matrei aus in gut zwei Stunden erreicht. Die Heimatfilm-Kulisse bestimmen urige Holzhütten, über die der Großglockner am Horizont wacht. Fünf Bauern kümmern sich im Sommer um Milchkühe, Kälber, Jungrinder und Schafe, während sich die Wanderer in der Jausenstation Graukäse, Buttermilch und Joghurt aus eigener Produktion schmecken lassen. Zu den schönsten Ausflugszielen gehört auch die Hofalm, die auf 1824 Meter Höhe sogar mit einem eigenen Museum lockt, das stilecht in einem Stall aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist und Einblicke ins traditionelle Almleben gewährt. 

Almerlebnis pur auf der Arnitzalm
Mit der Kuh auf du und du, vorbei an Ziegen, Schafen und Pferden, vielleicht unterwegs kurz mit dem Hirten übers Wetter reden und sich in der Käserei Bergkräuter-Aromen auf der Zunge zergehen lassen: Die Ausflüge in die Osttiroler Gipfelwelt sind echte Zeitreisen und stecken voller authentischer Erlebnisse. Wer mag, kann sich seine persönliche Almhopping-Tour zusammenstellen und tagelang am Stück durch den Nationalpark streifen. Bitte mit der richtigen Bergausrüstung (z.B. bei Bergzeit auch online bestellbar). Oder soll’s nur ein kleiner Spaziergang mit großen Ein- und Ausblicken sein? Bei Familien steht die Berger Alm im Dorfertal hoch im Kurs: Von Kals aus führt der Weg eine dreiviertel Stunde sanft ansteigend durch die spektakuläre Dabaklamm nach oben. Während die Berger Alm für ihre legendären Preiselbeerkrapfen und den Apfelstrudel bekannt ist, punktet die Pebellalm im Virgental mit Wildspezialitäten aus eigener Jagd. Besonderer Tipp: Wer sich hier einquartiert, erlebt nicht nur das Almleben hautnah, sondern kann in der Dämmerung sogar einmal auf die Pirsch gehen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kostenloser Sightseeingbus in Tirol

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Silberregion entdecken
In diesen Sommer bringt der historische Sehenswürdigkeiten-Bus bereits im dritten Jahr Besucher zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Silberregion Karwendel. Der Bus fährt ab sofort bis 14. September zwischen Jenbach und Schwaz.

Diesen Sommer NEU: Haltestelle Zillertalbahn
Ab sofort ist auch das Zillertal mit dem Sightseeing-Transfer getaktet. Dank der neuen Haltestelle bei der Zillertalbahn haben Gäste eine direkte Anbindung ins Zillertal und zum Sightseeing Bus! „So können Fahrgäste des Sightseers mit dem historischen Dampfzug ins Zillertal nach Mayrhofen fahren“, freut sich Zillertalbahndirektor Ing. Wolfgang Holub. Aber auch für alle Gäste im Zillertal wird die umweltfreundliche Anreise mit den Nahverkehrszügen aus dem Tal zu den Sehenswürdigkeiten möglich. Sie können in Jenbach umsteigen und der Freizeitspaß beginnt beim Einstieg in den historischen Bus, der zu den Sehenswürdigkeiten fährt.

Routenverlauf Sightseeing-Bus
Der Bus startet bei der Achenseebahn in Jenbach. Von dort fährt er weiter zur Zillertalbahn. Hier hat man eine direkte Anbindung mit dem Dampfzug ins Zillertal. Weiter geht es zum Jenbacher Museum und weiter zum Schloss Tratzberg. Von hier aus fährt der Bus weiter nach Stans. Der Bus hält beim Schwimmbad. Die Gäste können von Stans durch die Wolfsklamm zum St. Georgenberg wandern. Von Stans fährt der Bus weiter Richtung Vomp. Beim Kreisverkehr in Fiecht macht der Bus Halt. Von hier aus kann man zu Fuß zur Firma Geiger spazieren. Hier lernen Sie die Herstellung von Geiger NaturWalk kennen. Auch zum Stift Fiecht und zur Lamsenjochhütte (Gehzeit zur Lamsenjochhütte beträgt ca. 4,5 Stunden) kann man von der Haltestelle aus laufen. Weiter geht es nach Schwaz. Der Bus hält direkt bei den Stadtgalerien. Eine Shoppingtour in der Stadtgalerie oder eine Entdeckungsreise durch die Altstadt sind von dieser Haltestelle aus möglich. Heuer wird hier erstmals jeden Donnerstag um 13.30 Uhr ein geführter Stadtrundgang incl. Besuch des historischen Weinkellers und des Dachstuhls der Stadtpfarrkirche angeboten. Der Bus fährt danach nun weiter zum Gasthof Goldenen Löwen, hier kann man sich im Gastgarten verwöhnen lassen. Weiter geht es zum Museum der Völker, das einzige Völkerkundemuseum Westösterreichs. Die nächste Haltestelle ist beim Silberbergwerk, hier erlebt man eine spannende Zeitreise ins Mittelalter. Auch das Planetarium kann man hier besuchen. Von hier fährt der Bus wieder zurück nach Jenbach zur Achenseebahn.

Gastronomie auf der Sightseeingroute
Erstmalig konnten sich auch Gastronomiebetriebe mit einem attraktiven Angebot den Busgästen präsentieren. Der Gasthof Marschall bietet gemütliche Tiroler Stuben und einen gemütlichen Gastgarten. Der Gasthof Einhorn Schaller und das Ristirante-Pizzeria-Bar da Marco bieten in Schwaz Einkehrmöglichkeiten im Herzen der Altstadt. Mit einer eigenen Haltestelle zwischen Altstadt und Silberbergwerk ist der Gasthof Goldener Löwe angebunden.

Zusammenarbeit mit den umliegenden Tourismusverbänden
Dank der Kooperation mit den umliegenden Tourismusverbänden ist das Angebot auch für die Gäste der Nachbarregionen kostenlos nutzbar: Gegen Vorlage der Gästekarte Achenseecard, Alpachtalcard und Zillertal Activcard ist die Busfahrt im Sightseer kostenlos.

Freitag, 15. März 2013

Tirol Urlaub: Ins Bauernhofmuseum

Saisoneröffnung im Museum Tiroler Bauernhöfe: Vier neue Ausstellungen und ein vielfältiges Programm stehen heuer am Plan.Die Saison 2013 steht ganz im Zeichen der Kunst. Volkstheater und vier Ausstellungen stehen im Mittelpunkt des Museumsprogramms. Am Samstag, den 23. März erwacht das Museum Tiroler Bauernhöfe wieder aus seinem Winterschlaf. Zur Eröffnung wird erstmals Theater gespielt und die alten Höfe werden zur Bühne für Kranewitters „7 Todsünden“. Gemeinsam mit dem TheaternetzTirol und acht Tiroler Theatergruppen wird der berühmte Zyklus über die Laster der Menschheit an beiden Tagen des Eröffnungswochenendes aufgeführt.
Danach stehen vier sehr spannende Ausstellungen auf dem Programm, die von April bis August im Verwaltungsgebäude zu sehen sind. Den Auftakt machen im April Stahlstiche und Holzschnitte von Landschaftsbildern aus dem 19. Jhdt. Der Ausstellungszyklus wird im Mai mit einer Schau über die Ikonenmalerei fortgesetzt. Im Juni steht dann die Fotoausstellung „Alpen – Himalaya“ von Wilfried Herold am Programm, der in seinen Werken eine visuelle Brücke zwischen dem Alpenraum und dem Leben im Himalaya baut. Und im August widmet sich Christian Rausch in der Kunstausstellung „Die Schwerkraft des Dorfes“ der abstrakten Darstellung des dörflichen Alltags.
Das Museum Tiroler Bauernhöfe hat viel Neues zu bieten. Aber natürlich werden die beliebten und bekannten Programmpunkte auch heuer wieder stattfinden. So schickt man am Ostermontag alle Kinder auf die Ostereiersuche durch das Freilichtmuseum, wo 1000 Ostereier versteckt werden. Zu Muttertag am 13. Mai töpfern Kinder kleine Geschenke für ihre Mütter, während diese ihren Museumsbesuch bei freiem Eintritt genießen. Alle Freunde der echten Tiroler Volksmusik kommen am 7. Juli auf ihre Kosten, wenn beim großen „Tag der Volksmusik“ in den alten Höfen musiziert und gesungen wird. Und der traditionelle Kirchtag am letzten Sonntag im September verwandelt das Museum zum 37.Mal in ein Fest der Traditionen. Wie jedes Jahr gehören die sonntäglichen Handwerksvorführungen zum fixen Bestandteil des Museums. Ab 23. März ist das Museum Tiroler Bauernhöfe wieder täglich bis 31. Oktober geöffnet.
Mehr über Kramsach und die Region.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tirolurlaub im Stubaital per Bahn

Einfach besser ankommen – entspannt mit der Bahn nach Österreich und den Urlaub im Stubaital genießen.
Das Tiroler Stubaital, eingebettet in eine reizvolle Bergwelt, steht für Action und Ruhe gleichermaßen. Das starke Tal ist ein Kraftplatz für Sportler, Familienurlaub, für Jung und Alt, für aktive Menschen, aber auch für solche, die in der unberührten Natur ganz bewusst abschalten möchten. Stark sind aber vor allem auch die Verkehrsinfrastruktur der Region und die leichte Erreichbarkeit des Tales.

Die Deutsche Bahn bringt Urlauber schon ab € 39,- in den Winterurlaub
Hektischen Urlaubsvorbereitungen, lange Staus, mühsamer Stress, teure Tankstopps ade. Mit der Deutschen Bahn beginnt der Winterurlaub schon mit einer entspannten Anreise. Einfach in die Bahn einsteigen, sich mit Urlaubslektüre auf das winterliche Stubaital mit seinem vielfältigen Angebot einstimmen und im Bordrestaurant auf die Ferien anstoßen.

33 Direktverbindungen gibt es nach Österreich täglich. Und das noch dazu richtig günstig mit dem Europa-Spezial der Bahn - ab 39 Euro in der 2. Klasse (gültig solange der Vorrat reicht). Familien sparen dabei besonders: eigene Kinder und Enkelkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit. Besonders gut passt das zur Familienfreundlichkeit im Stubaital. Kinder unter 10 Jahren fahren bei allen Bergbahnen im Tal in Begleitung eines zahlenden Elternteiles frei. Aus ganz Deutschland und ab € 39,- pro Person geht es bis zum Innsbrucker Hauptbahnhof. Von dort aus bieten die Stubaier Hotelbetriebe gratis Transfers, sofern die Online-Hotel- und Bahnbuchung über die Homepage erfolgt. Dem Hotel wird einfach die Ankunftszeit bekannt gegeben und der Hotelshuttle holt Urlauber pünktlich am Innsbrucker Hauptbahnhof ab. Besonders einfach ist auch die Buchung über das Reisebüro Stubai Touristik (stubaitouristik@stubai.at) bei dem attraktive Pauschalangebote mit vielen Vorteilen gebucht werden können. So gibt es passend zu dem günstigen Bahnticket ab € 39,- Pauschalen wie „Stubaier Super Skipass“ ab € 179,- für 3 Nächte und ab € 395,- für 7 Nächte mit 2 oder 6 Tagen Stubaier Super Skipass, Eintritt in das Freizeitzentrum Neustift, Gratis-Skibus im Stubaital und eben auch dem Transfer vom Bahnhof Innsbruck zur Unterkunft im Stubaital und retour.

Auch das öffentliche Verkehrsnetz und die gute Erreichbarkeit mit der Stubaitalbahn von Innsbruck ermöglichen eine schnelle Weiterreise ins Stubaital, das nur eine knappe halbe Stunde von der Tiroler Landeshauptstadt entfernt liegt. Für eine ausgezeichnete Vor-Ort Mobilität sorgen übrigens die Gästekarte des TVB Stubai Tirol und die Skipässe der vier Bergbahnen- so kann das eigene Auto sicher und warm in der heimischen Garage warten.

Das Stubai entspannt er-fahren
Das Tal selbst verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Die Linienbusse im Stubaital zwischen Schönberg und Mutterbergalm sind für Fahrgäste mit gültiger Gästekarte des TVB, mit Wintersportausrüstung/-bekleidung oder Skipässen der Region frei. Darunter fallen auch Langläufer, Rodler und Wanderer. Die fünf Urlaubsorte Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg sowie die vier Wander- und Skigebiete Schlick 2000, Serlesbahnen Mieders, die Elferbergbahn Neustift sowie Österreichs größtes Gletscherskigebiet, der Stubaier Gletscher sind somit leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. 

Das winterliche Stubai entdecken
Ob Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Genuss-Cruiser, Adrenalin Junky, Freestyler, Freeskier, Familienmensch oder einfach nur Sonnenstuhl-Liebhaber: Im Stubaital sind Wintersportfreunde mit 150 Pistenkilometern genau an der richtigen Stelle: Von anspruchsvollen über leichte 110 Abfahrtskilometer am Stubaier Gletscher bis zu gemütlichen Abfahrten in den Skigebieten Schlick 2000, der Serlesbahnen in Mieders oder der 11er-Bahnen in Neustift ist für jeden Geschmack etwas dabei. Noch ein wenig versteckte Idylle, Spaß und Sport abseits der Pisten und fertig ist das Winterwunderland Stubaital, das es im Urlaub zu entdecken gilt.

Donnerstag, 29. November 2012

Tirol Urlaub beim Rattenberger Advent

Künstler Anders Linder hat der Traditionsveranstaltung einen neuen Schliff verpasst. Am 1. Dezember 2012 wird der Rattenberger Advent feierlich eröffnet   

Rattenberg. Seit zwölf Jahren gibt es die Adventveranstaltung in Rattenberg, die sich gerade durch ihre Schlichtheit auszeichnet. Vergebens sucht man hier blinkende Lichterketten und bunte Verkaufsstände. Anstatt dessen verleihen tausende Kerzen der Stadt ihren ganz besonderen Reiz. Nun hat Anders Linder, jener Tiroler Künstler, der seit mehr als einem Jahrzehnt hinter dem Advent in Rattenberg steht, der Veranstaltung einen neuen Schliff verpasst. Anders, aber genau so authentisch soll sich Rattenberg an den Adventsamstagen präsentieren.

„Wir wollen Impulse zur Besinnung geben, denn Rattenberg soll zur Ruheoase im Advent werden“, verrät Anders Linder. Nach wie vor verzichtet Rattenberg auf kitschige Weihnachtsdekoration, Rentiere und blinkende Lichter. Wie gehabt stehen tausende Kerzen und viele Feuerstellen in der Stadt. Anders als bisher jedoch werden Besucher in eine Sternenwelt eintauschen. Eine Lichtinstallation wird die Häuserfassaden Rattenbergs großflächig beleuchten. Das Sternenmeer soll auch zum neue Kredo der Traditionsveranstaltung werden, wenn es dann heißt - Rattenberg und die Sterne leuchten. Weiters sollen jährlich neue Schauobjekte installiert werden, die laut Linder an ungewöhnlichen Orten platziert werden und für staunen sorgen. Den Auftakt macht in diesem Jahr ein überdimensionaler Adventkranz, der über den Köpfen der Besucher schweben wird. Das Vorhaben wird von dem Rattenberger Kultur- und Wirtschaftsförderverein unterstützt, der Linder vor einem Jahr mit dem Relaunch der Veranstaltung betraut hat. „Wir haben einen Kredit von 30.000 Euro aufgenommen - viel Geld um die Erneuerungen auch sichtbar zu machen“, erklärt Reinhard Hacker, der Obmann der Adventveranstaltung. Hacker betont allerdings, dass man auf Sponsoren und die Unterstützung der Rattenberger Betriebe weiterhin angewiesen sei. Die Kreditsumme soll ausschließlich für die nächsten sieben Jahre verwendet werden um Linders Ideen umsetzten zu können.
Eva Lind singt zur Eröffnung
In neuem Gewandt zeigt sich heuer auch das künstlerische Programm, durch das die Moderatorin Waltraud Kiechl erstmals führen wird. Vorwiegend Tiroler Musiker und Künstler werden auftreten. Einen Höhepunkt wird der Auftritt der Sopranistin Eva Lind sein, die am ersten Adventsamstag das Ave Maria singen wird. Dass ganz Rattenberg hinter seiner Adventveranstaltung steht, beweist auch der Einsatz der Schulkinder. So haben die Schüler der Neuen Mittelschule Rattenberg den Einzug in die Stadt neu gestaltet und auf der Bühne singen und musizieren die Kinder der Landesmusikschule Kramsach. Seinen besonderen Ausklang findet das Programm im neu inszenierten Lichterlabyrinth, das von Gernot Candolini gestaltet wurde. Im sogenannten Traubeneck, in einer Seitengasse Rattenbergs, wird das Labyrinth aus Lichtern zum Innehalten einladen. „Es wäre schön wenn es uns gelingen könnte, dass Besucher für einige Stunden die hastige Welt vergessen und die Stille im Herzen wiederentdecken“, so Anders Linder. Der Rattenberger Advent ist an den vier Adventsamstagen jeweils ab 14 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Mithilfe beim Familienurlaub in den Bergen

In der Alpenschule das Landleben kennenlernen, nachhaltigen Urlaub auf Umweltbaustellen und bei Bergwaldprojekten verbringen oder einmal Bergbauer sein: in Tirol verbringen Kinder und Jugendliche mehr als nur einen Urlaub - sie lernen fürs Leben.
„Wir wollen unseren jungen Besuchern das Leben am alpinen Bauernhof erklären“, schildert Birgit Kluibenschädl von der Alpenschule in Westendorf. „Aber nicht mit trockenem Unterricht, sondern durch ein buntes Programm, das den ländlichen Raum mit all seinen Facetten erlebbar macht.“
In den Vormittagswerkstätten dreht sich dabei alles um die Bereiche „Essen“, „Pflanzen“, „Tiere“ und „Leben“. Die Teilnehmer – das Programm richtet sich an Schulklassen zwischen acht und zwölf Jahren – besichtigen einen der Partnerhöfe der Alpenschule, erhalten Einblick in die Aufgaben und Abläufe und können an der einen oder anderen Stelle auch mithelfen. Wie aus Milch Käse entsteht, wird anschaulich erklärt, die tierischen Bewohner von Tirols Berghöfen werden vorgestellt. Ein Ausflug beschäftigt sich mit der Vielfalt der Wiesenblumen und -kräuter, ein anderer entführt in die Welt der Steine und Mineralien.
„Besonders Kinder aus den Ballungsräumen haben wenig Vorstellung vom Landleben. In der Alpenschule, mitten in den Kitzbüheler Alpen, können sie sehen, fühlen, schmecken, erleben. Sie können mit ihren Sinnen lernen, mit ihren Händen, sind aktiv eingebunden ins Geschehen.“
Eine neue Freundschaft entsteht – zur Natur, zum bäuerlichen Leben, zu den Kreisläufen des Alltags in Tirols Bergen. Eine Verbindung mit nachhaltigem Wert.

Aktivprogramm der anderen Art
Ob man es noch Urlaub nennen mag oder doch lieber einen Aktivaufenthalt, ist Geschmackssache. Die Teilnehmer der Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte des Alpenvereins wissen jedenfalls, was sie tun: Sie investieren ihre freie Zeit, weil sie es etwas Sinnvolles vollbringen wollen. Tage mit Mehrwert, Tage mit nachhaltigem Effekt, an die man später mit Befriedigung und auch mit Stolz zurückdenkt.
Die Umweltbaustellen laden junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren ein, sich in der Erhaltung bzw. Erneuerung besonderer Plätze im Alpenraum zu engagieren. Zum Beispiel auf der Baumgartalm im Tiroler Lechtal. Hier versperrt ein Grauerlenwald den Hochlandrindern den Zugang zu einer besonders schmackhaften Weidefläche. Gemeinsam im Team und mit fachmenschlicher Unterstützung wird ein neuer Weg freigeschnitten bzw. der anfallende Strauchabfall abtransportiert. Am freien Tag unternimmt man zudem einen Ausflug in der Region – im Fall der Baumgartalm ist das ein Besuch im Bergheumuseum, Kaiserschmarrn inklusive.
Bis auf die Anreise sind die Alpenvereinsprojekte für die fleißigen ehrenamtlichen Helfer kostenlos, zudem ist man unfall- und haftpflichtversichert.

Diese Bedingungen gelten auch für die Bergwaldprojekte. Hier kümmern sich Freiwillige ab 18 Jahren um die Vitalität der wichtigen Schutzbaumgruppen, um die Qualität der Almböden und die Behebung von wetterbedingten Schäden. So ist geplant, in den Lärchenwald bei Spiss im Tiroler Oberland neue Lärchen und Zirben „unterzusetzen“ und auf der Farnkaseralm in der Wildschönau wird die Almweide gemeinsam mit den Bauern von ungenießbaren Kräutern und Sträuchern gereinigt. Untergebracht ist man hier in einer einfachen Almhütte auf 1.530 Metern Höhe, für die Verpflegung sorgen die bäuerlichen Nachbarn.
Die Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte – das ist kein passiver Urlaub, sondern ein aktiver Einsatz für die alpine Kulturlandschaft. Gerade das Richtige für Idealisten auf der Suche nach nachhaltiger Wirkung ihres Tuns.

Bergbauer für kurze Zeit
Für mindestens zwei Wochen wird man beim Projekt „Freiwillig am Bauernhof“ Teil des Lebens der Tiroler Bergbauern. Hier lernt man Landwirtschaft in ihrer ursprünglichsten Form kennen, ist direkt eingebunden in die Abläufe am Hof. Gerade in den Arbeitsspitzen im Sommer ist man dort froh um ein zusätzliches Paar geschickter Hände. Mitgeholfen wird, wo aktuell Bedarf ist, auf dem Feld, im Garten, bei der Stallarbeit oder im Haushalt. Bei der Vermittlung zwischen Freiwilligem und Einsatzort wird dabei versucht, auf die individuellen Neigungen Rücksicht zu nehmen.
Die Bergbauernfamilien freuen sich über tatkräftige Unterstützer. Diese erhalten im Gegenzug – neben Unterkunft und Verpflegung – einen Einblick in diesen elementaren Teil Tirols. Und haben bei der Heimreise schöne Erinnerungen mit im Gepäck und zudem zu Recht das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben – im Leben der Gastgeber wie im eigenen.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Tirol Urlaub rund um Hall

Unvergesslicher Bergsommer in der Region Hall-Wattens
Die einmalige  Tiroler Natur hautnah erleben  im Alpenpark Karwendel, dem größten Naturpark der Alpen, auf dem Zirbenweg oder auf der größten Holzkugelbahn der Welt - 10 malerische Dörfer und das historische Hall in Tirol sind wie geschaffen für einen unvergesslichen Urlaub in den Tiroler Bergen. Zudem laden die Swarovski Kristallwelten, die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Region große und kleine Entdecker zur Reise durch die funkelnden Wunderkammern.

Der "Kugelwald am Glungezer" - eine natürliche Bergerlebniswelt
Nicht nur Kinder sind von Kugelbahnen fasziniert. Dass dieses Spiel wie geschaffen für die einmalige Natur der Tiroler Bergwelt ist, stellt die Region Hall-Wattens in diesem Sommer eindrucksvoll unter Beweis: Auf 1560 m Seehöhe laufen ab Juni große hölzerne Kugeln auf Rinnen aus Zirbenholz 200 Meter durch den Hochwald. Wie in der Achterbahn rollen die Kugeln darauf von Baum zu Baum, verschwinden in einem hohlen Stamm, kullern über eine Steilstrecke oder springen knapp über dem Waldboden in die nächste Etappe. Die Bahnen spannen sich in verschiedenen Höhen und Winkeln zwischen den verwitterten Kiefern, Tannen und Fichten am Haller Hausberg, dem Glungezer. Eine Waldschule mit dazugehörigem Freiluftklassenzimmer, ein großzügiger Bereich zum Ausruhen sowie zahlreiche Sport- und Spielstationen vervollständigen das etwa 7.000 m ² großes Erlebnisareal.

Den König der Lüfte hautnah erleben: Nature Watch
Wer der Natur noch näher kommen will, für den ist "Nature Watch" das Richtige: Ausgerüstet mit eigens für die Wanderungen entwickelten Ferngläsern von Swarovski Optik und von ausgebildeten Nature Watch-Guides begleitet, geht es auf Entdeckungsreise in die die unberührte Landschaft des Alpenparks Karwendel. Seltene Wildtiere und Pflanzen aus einer völlig neuen Perspektive bestaunen -dieses einzigartige Erlebnis wird so schnell niemand vergessen.

Nicht nur der Alpenpark Karwendel ist einmalig: Hoch über dem Inntal führt der bekannte Zirbenweg zwischen Glungezer und Patscherkofel durch einen der größten Zirbenbestände Europas. Interessante Informationen über botanische Raritäten und einmalige Ausblicke über das Inntal auf das gegenüberliegende Karwendelmassiv machen die auch für Familien geeignete Wanderung zum unvergesslichen Urlaubshöhepunkt.

Aber nicht nur Wanderfreunde kommen in der Region voll auf ihre Kosten: Zahlreiche ausgeschilderte Lauf- und Nordic Walking - Strecken, Mountainbike- und Radwege sowie ganz neu die Möglichkeit, die Region mit dem E-Bike zu erkunden lassen alle Sportlerherzen höher schlagen.
Bummeln, genießen und Kultur erleben

In Hall selbst erwartet die Gäste eine der schönsten Altstädte Österreichs: Kulinarische Genüsse und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten im malerischen Ambiente der mittelalterlichen Gassen und Plätze wetteifern mit Sehenswürdigkeiten wie dem Münzerturm oder der Burg Hasegg. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das von Traditionsfesten wie dem "Knödelfest" bis hin zu avantgardistischen Musik- und Literaturveranstaltungen wie z.b. "Sprachsalz" reicht, bietet für nahezu jeden Geschmack etwas.

Swarovski Kristallwelten - im Reich des Riesen
In der Region Hall-Wattens beheimatet ist eine der bekanntesten österreichischen Sehenswürdigkeiten: In den Swarovski Kristallwelten wacht ein Riese über seinen aus 14 Wunderkammern bestehenden Schatz. Unvergessliche Erlebnisse warten sowohl im Inneren als auch außerhalb: Bei schönem Wetter lockt der Park des Riesen mit seinem Labyrinth und zahlreichen Möglichkeiten zum Spazieren, Spielen und Toben. Den ganzen Sommer über laden Workshops und Ateliers die jungen Besucher ein, selber kreativ zu sein und die verborgenen Winkel des "Riesen" kennen zu lernen. Ein Highlight: Das traditionelle Familienfest am 1. Juli.

Die Tiroler Kristallwanderwochen in der Region Hall-Wattens
Neben dem Entdecken der Geheimnisse rund um den Halltaler Salzkristall, den Lizumer-Tuxer Bergkristall, die Swarovski Kristallwelten und dem Besuch bei den majestätischen Steinadlern im Alpenpark Karwendel bleibt genug Zeit, um neue Kräfte zu tanken: 7 Übernachtungen und Programm (2 geführte Themenwanderungen, Berg- & Talfahrt Glungezer (inklusive Kugelwald - Besuch) bzw. Patscherkofelbahn inkl. Bustransfer, Besuch Swarovski Kristallwelten, Stadtführung Hall inkl. Bergbaumuseum, Eintritt Münze Hall und Münzerturm): ab Euro 240,- pro Person (Pension), ab Euro 386,- (3-Stern-Hotel). Für Kinder gibt es in allen Kategorien Ermäßigungen bis 14 Jahre

Montag, 23. April 2012

Tirol: Frühlingsurlaub in der Silberregion Karwendel


Was als „Traum in lila und weiß“ im April beginnt, wenn unzählige Krokusse und Schneeglöckchen die Frühlingswiesen der Tuxer Almen überziehen, wird im Mai durch die Blüte des Enzian auf den Karwendelwiesen fortgesetzt. Im Juni und Juli sind besonders die Wanderungen rund um die beliebten Aussichtsberge Kellerjoch und Gilfert in den Tuxer Voralpen zu empfehlen. In dieser Zeit blühen die Alpenrosen und die ganzen Berghänge leuchten rot. Man wandert über grüne Bergrücken und genießt dabei stets eine fantastische Aussicht auf die Zillertaler Alpen, das Inntal und das Karwendelgebirge. Die einzigartigen Kleinlandschaften zwischen Loassattel, kleinen und großen Gamsstein sowie dem Gilfert beeindrucken mit ihrer Pflanzenvielfalt und zahlreichen, vollkommen naturbelassenen Bergseen. Zwischen blaublütigem Enzian und sattrosa leuchtenden Alpenrosen reicht in diesem Wanderparadies die Farbpalette. Ein Naturschauspiel, das im Frühling den wahren Wanderern vorenthalten bleibt.

Frühlingserwachen in der Silberregion Karwendel bedeutet nicht nur, dass man sich auf erste Wanderungen in der aufblühenden Natur freuen darf. Es bedeutet auch, dass viele Kultureinrichtungen nach ihrer Winterpause ihre Tore wieder öffnen und somit einem mannigfaltigen Frühlingsurlaub nichts mehr im Wege steht. Gestalten Sie Ihren Frühlingsurlaub abwechslungsreich und besuchen Sie, z. B. das wunderschöne Renaissanceschloss Tratzberg, das seit Samstag, 31. März 2012 wieder für alle Liebhaber von Kultur und Geschichte geöffnet hat. Die sehr interessant gestalteten Führungen für die ganze Familie vermitteln einen lebhaften Eindruck von der Geschichte der Habsburger in der Silberregion. Nicht unbedingt historisch, wenn auch sehr traditionell ist eine Frühlingswanderung durch die beeindruckende Wolfsklamm mit ihren zahlreichen Wasserfällen, Brücken und Steigen. Die in den Wintermonaten unpassierbare Klamm, die Sie zum Wallfahrtsort Georgenberg hinaufführt, ist für alle begehbar, die ein besonders stimmungsvolles Wander- und Naturerlebnis in Verbindung mit jahrhundertalter Wallfahrtskultur suchen.
Auch mit dem Quäntchen Nostalgie, das Hand in Hand mit Geschichte und Tradition geht, kann die
Tiroler Ferienregion dienen. Ab 01. Mai 2012 lädt die charmante Achenseebahn wieder zu unvergesslichen Fahrten zum Achensee ein. Diese vergnügliche Fahrt können Sie mit einer Schifffahrt auf dem Achensee verbinden, bevor es mit der rauchenden Zahnradbahn wieder hinunter ins Tal nach Jenbach geht wo auch der Dampfzug der Zillertalbahn wartet.
Sind Ihnen Schusters Rappen, Bahn und Schiff zu wenig, dann können Sie auch erste Frühlingsausfahrten mit dem E- oder Mountainbike ins Auge fassen, denn wo man zu Fuß gehen
kann, da kann man auch radeln. Die Sehenswürdigkeiten in Innsbruck sind mit dem E-Bike schnell erreicht.
Verbinden Sie den Besuch Ihres Lieblingsmuseums oder Ihres Lieblingsplätzchens mit sportlichem
Aktivsein und Naturgenuss.

Samstag, 4. Februar 2012

Tirol Urlaub im Kaunertal

Winterzauber und Höhepunkte aus der Region Kaunertal - von Bernd Kregel/Epoch Times Deutschland
Bedrohlich schieben sich finstere Wolkenbäuche über das Kaunertal im Tiroler Oberland. Noch sieht man, wie die ringsum aufgereihten Dreitausender des Hochgebirges ihre Spitzen wie riesige Sägen in den Himmel recken. Sind am Ende sie es, die schließlich die runden Wolkenbäuche anritzen, deren weißer Inhalt alsbald vom aufkommenden Sturm durch die Luft gewirbelt wird? Angesichts dieses Naturschauspiels wird der Mensch für wenige Tage in die Rolle des hilflosen Beobachters verbannt. Selbst die von ihm errichteten Sportanlagen am Rand der fünf Tiroler Gletscher ducken sich unter der Last der Schneemassen zu Boden. Sie mögen davon träumen, dass nach den Tagen des Schneefalls das bunte Schnee-Treiben an ihren Hängen umso prächtiger explodieren möge.

Der Kaunertaler Gletscher als Anziehungspunkt
So zum Beispiel am Kaunertaler Gletscher, der sich am Fuß der 3500 Meter hoch aufragenden Weißseespitze als „Tirols jüngster Gletscher“ einen Namen gemacht hat. Denn hier können Freerider und Snowboarder in jugendlicher Frische auf breiten Pisten aus Naturschnee ungestört ihre Schwünge ziehen. Um jedoch Tirols höchste Haltestelle verkehrstechnisch zu erreichen, muss zunächst der Zufahrtsweg durch das Kaunertal geräumt werden.
Vom Inn her erstreckt es sich in südlicher Richtung direkt auf den Gletscher zu, und noch sind alle Oberflächen mit einer meterhohen Schneeschicht bedeckt. Genau die verleiht den kleinen Ortschaften im Tal das Aussehen einer verspielten Märchenlandschaft. Doch trotz dieser romantischen Kulisse gilt es zunächst, den hohen weißen Straßenbelag wegzufräsen und zwischen den sodann senkrecht aufragenden Schneewänden die Verkehrswege befahrbar zu machen.

Unberührte Schneeflächen und präparierte Langlaufloipen
Doch selbst während dieser Übergangszeit gibt es zunächst nichts Schöneres, als sich bei strahlendem Sonnenschein die Schneeschuhe unterzuschnallen und in den noch unberührten Schneeflächen der Harberwiesen seine eigenen Spuren zu hinterlassen. Oder auf den überraschend schnell präparierten Langlaufloipen am Fuße des Kaunergrats seine Kreise zu ziehen. Und dabei vielleicht am Ortsrand von Feichten dem Skilehrer Heiner Lentsch zu begegnen, der das Tal kennt wie seine Westentasche und sich hier selbst bei dichtestem Schneetreiben zurechtfinden würde.
„Lawinengefahr?“ Nein, bis hierher in die Mitte des Talbodens reichten die Schneeabgänge sicherlich nicht. Allerdings habe er einmal in einer Seilschaft eine Lawine am Hang erlebt. Da gebe es nur eines: Hacken und Steigeisen so fest wie möglich in den Boden einzurammen, um bei gespreizten Beinen dem vor der Lawine her geschobenen Luftdruck zu entgehen. Es sei damals gerade noch einmal gut gegangen, aber – so fügt er verschmitzt lächelnd hinzu – man müsse es mit der Abenteuerlust ja nicht gleich übertreiben.

Naturparkhaus als geologisches Energiezentrum
Eine bequemere Art, sich einen Überblick über das Kaunertal zu verschaffen, hält das Naturparkhaus Kaunergrat am nördlichen Taleingang bereit. Wie ein Adlerhorst thront es in 1600 Metern Höhe an einer 800 Meter tiefen Abbruchkante zum Inn und gibt darüber hinaus noch den Blick frei nach Italien und in die Schweiz. Genau hier befindet sich eines der geologischen Energiezentren, für deren Auswirkung auf den Menschen unsere Vorfahren noch ein Gespür hatten.
So jedenfalls weiß es Ernst Partl zu berichten, der sich als Geschäftsführer des Naturparks Kaunergrat mit einer ganz besonderen Stelle unterhalb des Gebäudes beschäftigt hat. Denn hier waren bereits vor 5000 Jahren, also genau zu Ötzis Zeiten, vom Volk der Räter Tieropfer für die heimischen Gottheiten dargebracht worden. Und später, zu Beginn unserer Zeitrechnung, waren es dann die Römer, die - unterwegs ins nördliche Germanien - auf der legendären „Via Claudia“ nach der Überwindung des Rechenpasses nahe dieser Stelle vorbei kamen und dabei ihre Spuren hinterließen.

Anheimelnde Überschaubarkeit des Tales
Längst jedoch habe sich der militärische Stil von damals gewandelt zu einem vorwiegend familiären Anliegen, das hier mit dem Beginn des Tourismus vor wenigen Jahrzehnten Einzug gehalten habe. Darauf verweist Christian Santl, Geschäftsführer des „Hotels Weißseespitze“, dem die anheimelnde Überschaubarkeit des Tales imponiert. Um dessen jüngere Vergangenheit verständlich zu machen, lädt er ein zum Besuch des kleinen aber feinen Kaunertal-Museums auf seinem Hotelgelände. Dabei wird deutlich, wie die Menschen in früheren Zeiten den Bergen und den Böden ihre Existenz abringen mussten, bevor der Tourismus im Tal neue Perspektiven eröffnete.
Den größten Eindruck jedoch hinterlässt die Tatsache, dass das Hotel sich auch der behinderten Gäste annimmt, die hier eine Welt in völliger Barrierefreiheit erleben: von den Zimmern bis hin zum Wellnessbereich ist an alles gedacht, das Rollstuhlfahrern nicht nur das Leben erleichtert sondern auch zur Lebensfreude beiträgt. Denn ein vielfältiger Fundus von ausgefallenen Sportgeräten für Behinderte macht das Hotel zudem zu einem wahren Eldorado für behinderte Wintersportler.
Auch für spirituelle Belange hat das Kaunertal eine Kostbarkeit anzubieten. Es ist die im Jahr 1535 erbaute Wallfahrtskirche Kaltenbrunn, die in 1260 Metern Höhe seit Jahrhunderten die Pilgerscharen aus der Umgebung ins Kaunertal lockt. Ursache für diese Anziehungskraft ist eine Muttergottesstatue, die genau hier im 12. Jahrhundert von Hirten in einem Weizenfeld entdeckt wurde. Zur Erinnerung steht noch heute eine in barockem Stil erschaffene Marienstatue mit goldenem Strahlenkranz im Mittelpunkt der geschmackvoll renovierten Wallfahrtskirche.

Musikerlebnis im Flügelmuseum
Nur wenige Meter von der Kirche entfernt wohnt Toni Wille, der als „Flügeltoni“ ebenfalls nicht aus dem Kaunertal wegzudenken ist. Toni ist ein Rundum-Talent, da er von der Landwirtschaft bis hin zum Kunsthandwerk gleich mehrere Berufe ausübt. Seine große Liebe jedoch gilt dem Klavierspiel, das er – weitgehend autodidaktisch angeeignet – zu hoher künstlerischer Reife verfeinert hat.
Dazu betreibt er ein über die Grenzen hinaus bekanntes Flügelmuseum mit den unterschiedlichsten Parade-Exemplaren der Musikgeschichte, die er von ihrer Bauart bis hin zu ihrem jeweiligen Verwendungsbereich sachkundig zu beschreiben weiß. Den Höhepunkt seines Musikerdaseins stellt jedoch die von ihm in Form eines Flügels errichtete kleine Konzerthalle dar, in der vier unterschiedliche Flügel sowie eine von ihm selbst gefertigte Kirchenorgel ihren Platz finden.
Schon sind die Kerzen entzündet, die den Raum in ein gedämpftes warmes Licht hüllen. Und alsbald erklingen - je nach Charakter des dargebotenen Musikstücks - von den unterschiedlichen Instrumenten aus die klassischen „Ohrwürmer“ der Musikgeschichte von Bach und Händel über Mozart und Beethoven bis hin zu Debussy. Ein ausgefallenes und zugleich persönliches Musikerlebnis, wie es in dieser Form sicherlich kein anderer Musiksaal vermitteln könnte.
So lebt der Aufenthalt im Kaunertal nicht nur von den sportlichen Aktivitäten, zu denen die malerische Landschaft durch alle Jahreszeiten hindurch einlädt. Daneben sind es auch die persönlichen Begegnungen, die das Bild abrunden. Und gerade darin liegt auch ein wesentlicher Teil des Kaunertal-Abenteuers, das zu der Attraktivität beiträgt, die das Tiroler Oberland insgesamt auf die zahlreichen Besucher aus aller Welt ausübt.
Fotos & Text: Bernd Kregel/Epoch Times Deutschland

Freitag, 30. Dezember 2011

Auf zur Vierschanzentournee 2012

Der Stubaier Überflieger Gregor Schlierenzauer ist bereit für die Vier-Schanzen-Tournee 2012. In seiner Heimat hat er die Kraft getankt, die ihm den Tourneesieg einbringen soll.
Fulpmes/Stubai: Erholt, mental gestärkt durch Familie und Freunde, den Rückhalt des ganzen Stubaitales spürend, atmet Gregor Schlierenzauer tief durch. Nur noch wenige Tage bis zur Vier-Schanzen-Tournee. „Mein großes Ziel ist die Tournee. Einmal bei der Vier-Schanzen-Tournee ganz oben zu stehen, ist schon immer mein großer Kindheitstraum gewesen“, erklärt Schlieri. Die Stubaier sind stolz auf ihren Spitzensportler und trauen ihm den Sieg ganz klar zu.
Hart und konsequent hat er in seiner Heimat trainiert, doch in der ursprünglichen Natur fällt ihm das nicht schwer. Tief verwurzelt und verbunden mit dem Stubaital hat er sich hier bestens auf die Skisprungsaison 2011/2012 vorbereitet.
Während der Wintersaison gibt es normalerweise nur wenige Besuche im Stubaital, „diese genieße ich dafür aber umso mehr“, gibt der junge Adler an. Gregor Schlierenzauer kostet jeden dieser Momente aus.
Kraftplätze, an denen Schlieri Energie laden kann, finden sich im ganzen Tal. Die faszinierende Bergwelt geprägt durch Dreitausender und Gletscher bietet Ruhe und Spannung zugleich. Beim Ausblick von der Gipfelplattform TOP OF TYROL die auf 3.210 Metern am imposanten Stubaier Gletscher thront, findet Gregor Schlierenzauer entfernt vom Skiflugzirkus wieder ganz zu sich selbst. Österreichs größtes Gletscherskigebiet besticht zusätzlich mit einem unglaublichen Pistenangebot und einer Schneegarantie bis weit in den Juni hinein.
Im Tal befinden sich noch drei weitere Skigebiete. Die Serlesbahnen und Elferlifte, zwei kleine aber feine Familienskigebiete und die Schlick 2000, die sogar direkt vor der Haustüre des Skispringers liegt. Hier einen Skitag mit guten Freunden zu verbringen, lässt auch das Herz vom Ausnahmeathleten höher schlagen.
Die müden Akkus hingegen lassen sich laut Schlieri am besten bei einem Einkehrschwung in eine der urigen Hütten in der Schlick 2000 oder dem Gourmet-Restaurant Schaufelspitz am Stubaier Gletscher auftanken. Als Hobbykoch schätzt Gregor Schlierenzauer es sehr, sich im Stubaital kulinarisch verwöhnen zu lassen. Bei den frischen Zutaten vom Bauernmarkt schmeckt man noch die intakte Natur.
Die Abwechslung, die das Stubaital bietet, findet der Olympiasieger von Vancouver einfach „nur cool“. Egal ob Freeriden, Winterwandern, Skitour gehen oder Rodeln, in allen Disziplinen ist es perfekt aufgestellt. Ganz klar, dass dieser Mix auch für seinen Trainingserfolg förderlich ist.
Wobei das Rodeln für Schlieri in erster Linie ein geselliges Erlebnis darstellt. Gemeinsam mit Onkel und Manager, Markus Prock, dem Welt- und Europameister im Kunstbahnrodeln wandert er zu den Hütten und genießt nach einer Jause mit Stubaier Spezialitäten die Familienrodelpartie.
Trotz seiner großen sportlichen Erfolge und der vielen Reisen in alle Welt ist und bleibt das Stubaital Heimat und Ruhepol von Gregor Schlierenzauer. Die Einheimischen wissen das, stärken ihm den Rücken und drücken ihrem Schlieri die Daumen für die Vier-Schanzen-Tournee.

Freitag, 18. November 2011

Winterurlaub Tirol in der Silberregion Karwendel ist vielseitig

Jeden Tag ein unerwartetes Geschenk
Die Vielfalt ist ihr höchstes Gut! Die Silberregion Karwendel ist mehr als nur eine Ferienregion im Herzen Tirols: ursprünglich, traditionsbewusst, friedlich und idyllisch zugleich, aber ebenso inspirierend, vielseitig und bunt. Zwischen atemberaubender Natur und traditionsreicher Kultur kommt ein Kleinod zum Vorschein, das Familien und Individualurlauber gleichermaßen begeistert. Jeden Tag ein anderes Wintererlebenis, es muss nicht nur Skifahren sein: Rodeln, Skitourengehen, Schneeschuhwandern, Winterwandern, Glühwein auf einem der Weihnachtsmärkte, mit dem Grubenhunt ins Silberbergwerk? Da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Skifahren. Erleben Sie Winterurlaub einmal anders - eben vielseitig.

Urlaub im Familienparadies
Die Silberregion Karwendel empfiehlt sich als erste Ferienadresse für Familien mit Kindern; nicht zuletzt wegen des sensationellen Gratis-Skikurs-Angebots, das die Urlaubskasse der Eltern mit 199 Euro aufbessert, pro Kind wohlgemerkt! - die Kosten von 199 Euro für den Kinderskikurs bezahlt der Tourismusverband! Www.gratisskikurs.com Maskottchen Karwendolin ist ständig bemüht, auf seine familienfreundliche Heimat aufmerksam zu machen und neue Freunde zu gewinnen, am liebsten in den beiden Kinderbetreuungseinrichtungen der Wintersportorte Weer und Stans. Dort tanzen die Pistenflöhe tagsüber unter der Leitung von qualifizierten Kinderbetreuern und Skilehrern, manchmal sogar fernab der Pisten beim Basteln, Theaterspielen oder bei einem exklusiven Rendezvous mit Karwendolin, während die Eltern beruhigt ins Tal schwingen können in einem der gemütlichen Familienskireviere der Silberregion Karwendel: Kellerjoch, Stans, Weerberg, Kolsassberg. Selbst Mädchen und Burschen finden dort sofort ihre „eigene Spur“: So kommen die breiten Abfahrten und die schneesicheren Lifte nicht nur vorsichtigen Wintersportlern entgegen, die nach einer Pause wieder mit dem Skisport beginnen wollen, sondern auch Snowboard-Anfängern. Wer gleich einen Snowboardkurs bucht, kommt noch schneller in Fahrt, zumal jeder Schüler individuell mit seinem Snowboard-Lehrer üben kann; zudem sind die Kurse deutlich billiger als anderswo! Geschickte Boarder und coole Kids freuen sich hingegen über die Snowparks in Weerberg und in Stans, der erst im vergangenen Winter eröffnet worden ist. Dort fordern die kniffligen Hindernisse und die feine „Kickerline“ selbst die erfahrenen Freestyler.

Natur trifft auf Kultur
Eng mit dem Bergbau verknüpft ist die facettenreiche Kulturgeschichte der Tourismusregion um die Tiroler Bezirkshauptstadt Schwaz. Am Ende des 15. Jahrhunderts arbeiteten bereits mehr als 11.000 Knappen im Schwazer Silberbergwerk, das in seiner Hochblüte 85 Prozent des weltweit geschürften Silbers zutage förderte. Der Abbau von Kupfer und Silber verhalf der Region zu beträchtlichem Reichtum und Ansehen. Schwaz stieg in dieser Zeit zu einer der größten Städte des Kaiserreichs auf. Und der Wohlstand der Stadt hinterließ auch deutliche Spuren: Zahlreiche Kunstschätze, mächtige Burgen und Schlösser und die historische Altstadt sind heute stille Zeugen dieser kulturellen Hochblüte im Mittelalter. So lohnt eine kulturelle Entdeckungsreise auch im Winter, etwa zur Benediktinerabtei Fiecht bei Vomp, die als Zentrum der Krippenkunst Weltruf genießt oder auf den Georgenberg bei Stans, wo die älteste Wallfahrtskirche Tirols im Karwendel thront. Heute ist Schwaz das betriebsame Zentrum der Silberregion Karwendel. In den zwölf Orten um die Bezirkshauptstadt (Buch, Gallzein, Hinterriss/Eng, Jenbach, Kolsass, Kolsassberg, Pill, Stans, Terfens, Vomp, Weer, Weerberg) herrscht hingegen noch so etwas wie Ursprünglichkeit; stets bewacht von den sanften Bergen der Tuxer Alpen und vom mächtigen Kalkstock des Karwendelgebirges mit mehr als 120 Zweitausendern. Das Karwendel ist eine der faszinierendsten Gebirgslandschaften der Ostalpen und macht die Tourismusregion zu einer gelungenen Symbiose aus unvergleichlichem Naturraum und traditionsreicher Kulturgeschichte. Wie das Motto der Region bereits andeutet: Silberregion Karwendel – Natur trifft Kultur!

Die stillste Zeit des Jahres
Das gilt noch für die gesamte Region. Weitab von Kitsch und Kommerz können Gäste besinnliche Stunden erleben; in der stillsten Zeit des Jahres, wenn in der ganzen Silberregion kleine Adventmärkte, festliche Dorfkonzerte und traditionelle Adventsingen auf das Weihnachtsfest einstimmen; so etwa am traditionellen Weerberger Adventmarkt, wo man auch die große Krippenausstellung bewundern kann. Am Christkindlmarkt in Jenbach etwa steht die größte lebende Krippe Tirols, während am Schwazer Pfundplatz majestätische Tannen thronen, die in ihrem festlichen Schmuck die schönste Zeit des Jahres einläuten. Hier riecht es auch überall nach orientalischen Gewürzen, frischgebackenen Weihnachtsspezialitäten und regionstypischen Leckereien: wie nach dem Zelten, einem kalorienreichen Früchtebrot, das Tiroler Bauern bereits vor Hunderten von Jahren gebacken haben, um den Winter zu überstehen.

Alles auf eine Karte – Gästekarte mit verlockenden Gratisangeboten
Mit der „SILBERcard“ setzen Gäste der Silberregion Karwendel sprichwörtlich alles auf eine Karte. Diese kostenlose Bonuskarte öffnet in der Region quasi Tür und Tor. Jeder Gast bekommt sie bereits ab der ersten Nächtigung gratis vom Vermieter und kann am abwechslungsreichen Programm teilnehmen:

SILBERcard-GratisPROGRAMM (Details auf www.silberregion-karwendel.com)
Montag:
10.00–20.00 Uhr: Skimuseum Grafenast (Hochpillberg). 14.00 Uhr: Nordic Walking für Einsteiger (Stans).
DIENSTAG:
10.30 Uhr: Rodelspaß (Weerberg). 16.00–24.00 Uhr: Kegelabend im Hotel Weererwirt. 20.00 Uhr: Laternenwanderung (Stans).
MITTWOCH:
10.00 Uhr: Schneeschuhwanderung in Stans (Alternative: Winterwanderung nach St. Georgenberg). 20.00–22.00 Uhr: Rodeln bei Fackelschein (Hochpillberg).
DONNERSTAG:
10.00 Uhr: Schneeschuhwanderung für Anfänger (Hochpillberg). 20.30 Uhr: Rodelrennen (Stans).
FREITAG:
10.00 Uhr: anspruchsvolle Schneeschuhwanderung (Hochpillberg). 14.00–17.00 Uhr, 19.00–21.00 Uhr: Eislaufen (Jenbach). 20.30 Uhr: Laternenwanderung (Weerberg)

Alle Wege führen in die Silberregion
Urlauber, die aus Deutschland, den Niederlanden oder Belgien mit dem Auto kommen, fahren am besten über die Autobahn München-Kufstein und die Inntalautobahn A12 bis zu den Autobahnausfahrten Jenbach, Schwaz und Vomp. Wer aus Frankreich oder der Schweiz mit dem Auto anreist, fährt über den Arlberg kommend Richtung Innsbruck und nimmt die A12-Ausfahrten Vomp, Schwaz oder Jenbach. Von hier aus erreicht man auch schnell die Zillertaler Skigebiet Ski Kaltenbach, Skigebiet Hochfügen oder das Skigebiet Zillertal Arena. Aus Ostösterreich empfiehlt sich die Anreise über Salzburg Richtung Innsbruck-Kufstein. Als nächstgelegene Flughäfen sind Innsbruck, München oder Salzburg anzuraten. Wer mit der Bahn anreisen will, wählt idealerweise die Zielbahnhöfe Jenbach oder Schwaz, die von allen relevanten Schnellzügen angefahren werden.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Silberregion Karwendel
Münchnerstraße 11, 6130 Schwaz
Tel.: +43 5242 63240
Fax.: +43 5242 65630

Donnerstag, 10. November 2011

Tirol Urlaub: Advent in Tirol

Die Initiative „Advent Tirol“ kehrt Kitsch und Tand den Rücken zu und setzt auf traditionelle Tiroler Weihnacht.
Mitten im November herrschen in Tirol sommerliche Temperaturen, und doch öffnen bereits nächste Woche die ersten Adventmärkte. Dann stimmen Glühwein, Jingle Bells und grelle Lichterketten auf das Weihnachtsfest ein. Doch nicht so bei Gruppe „Advent in Tirol“. Hier hat man Kitsch und vorweihnachtlicher Hektik regelrecht den Kampf angesagt. Stattdessen besinnt man sich auf Qualität und Tradition zurück. Sieben mitwirkende Adventmärkte erfüllen einen Maßnahmenkatalog, der vom äußeren Erscheinungsbild, dem Angebot bis hin zum Verbot von Pappbechern streng geregelt ist.

„Wir wollen keine blinkenden Lichter und Plastik“, sagt Karin Scholz, TVB Geschäftsführerin Ferienland Kufstein. Stattdessen werden u.a. regionale Produkte und Tiroler Handwerkskunst angeboten. Um Punkt 21Uhr ist einheitlich Schluss mit dem Adventtreiben, denn „gefeiert wird zu Silvester“ so Scholz, die auf Besinnlichkeit statt Feierlaune verweist.

Seit 2009 haben sich die Adventmärkte in Tirol unter der Dachmarke „Advent in Tirol“ zusammengeschlossen. Dabei sind: Weihnachtsmarkt Hall, Weihnachtsmarkt Rattenberg, Imst, Weihnachtsmarkt Innsbruck, Weihnachtsmarkt Kufstein und Lienz. Neu dabei ist in diesem Jahr auch Mayrhofen.

Trotz gemeinsamer Bewerbung streicht jeder Adventmarkt seine Besonderheit heraus. So setzt Rattenberg auf die Inszenierung, verzichtet auf künstliche Beleuchtung während der Adventsamstage und lässt die Stadt im Glanz zahlreicher Feuerstellen und Kerzen erstrahlen. Kufstein bezaubert durch seinen Adventmarkt auf der Festung und im Stadtpark, während Hall die Fassaden der mittelalterlichen Stadt zum beeindruckenden Adventkalender macht. Und am Imster Adventmarkt wird die Krippenstraße in Szene gesetzt. Auf einem Themenweg gelangt man hingegen in Mayrhofen zum Adventmarkt, der im Wald beheimatet ist und Lienz lässt den Nachtwächter durch die Straßen der Stadt ziehen. Die Landeshauptstadt Innsbruck vereint in seiner Bergweihnacht gleich fünf Adventmärkte, die von traditionell bis hin zu jugendlich unterschiedliche Interessen vertreten.

Ein besonderes Adventzuckerl halten die sieben Märkte heuer erstmals für jene Besucher bereit, die mit dem Zug anreisen. Bei Vorlage des „einfach raus Tickets“ der ÖBB erhält jeder Besucher Ermäßigungen oder je nach Adventmarkt einen kostenlosen Glühwein.

Die einzelnen Märkte im Überblick

Fernab von vorweihnachtlichem Trubel lädt die wunderschöne mittelalterliche Stadt Rattenberg zum Advent im Kerzenschein. An den vier Adventsamstagen erstrahlt die kleinste Stadt Österreichs ausschließlich im Schein von Kerzen, Fackeln und offenem Feuer und bietet ein Programm, das mit einprägsamer Musik, hochwertigen Angeboten der örtlichen Geschäfte und regionaler Kulinarik seit bereits mehr als 10 Jahren Einheimische und Gäste begeistert.

Termine & Öffnungszeiten:
Adventsamstage (26.11., 3.12., 10.12, 17.12): 14.00 – 16.00 Uhr Kinderprogramm, 15.00 Uhr Musikalisches Nachmittagsprogramm mit Künstlern & Schülern, 16.30 Uhr Rattenberger Herbergsuche
Ab 17.00 Uhr: Hauptprogramm auf der Bühne
8.12.: Stiller Advent ab 16.00 Uhr

In Kufstein verzaubert die Adventzeit den Stadtpark und die Festung: Besonders auf der Festung Kufstein, in der die Kasematten und die Festungsarena zur weihnachtlichen Zauberwelt werden, erleben die Besucher traditionelle Handwerkskunst: Vom Drechsler über den Kerzenzieher bis hin zum „Doggelmacher“ („Doggeln“ sind die traditionellen Filzhausschuhe, mit denen die Bauern früher sogar schnell in den Schnee hinausgehen konnten, weil sie so stabil sind) reicht die Palette. Im Stadtpark gibt es neben netten Geschenkideen und traditionellen Schmankerln viel Abwechslung für die kleinsten Besucher, und, zahlreiche weitere besondere Adventideen und attraktive Paketangebote gibt es in den Adventhotels.

Termine & Öffnungszeiten
Weihnachtszauber auf der Festung : Adventwochenenden (26./27.11, 3./4.12., 10./11.12, 17./18.12) 11.00 – 18.00 Uhr
Weihnachtsmarkt im Stadtpark: 25.11. – 11.12. und 16.12. – 22.12. ab 14.00 Uhr (Wochenende & Feiertag) bzw. 15.00 Uhr.

In Imst heißt es „Gemma Krippeleschaugn’“: Früher machte man sich zum Besuch in die benachbarten Bauernstuben auf, um die beeindruckenden Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, aber auch der großen Handwerkskunst der Erbauer zu bewundern. In Imst können Besucher diese Tradition auf neue Art erleben. Der Imster Krippenpfad führt zu ausgewählten Orten und Plätzen, an denen besondere Krippen des Krippenbauvereins in der klassisch-alpenländischen wie auch in der orientalischen Variante ausgestellt sind.

Termine & Öffnungszeiten
Weihnachtsmarkt: 25.11. - 23.12., 17.00 bzw. 14.00 Uhr (Wochenende & Feiertag) – 21.00 Uhr
Krippenpfad: 25.11. – 08.01.
Kunststrasse: 25.11. – 23.12., Öffnungszeiten lt. Programm
Adventabende in der Pfarrkirche Imst: 26.11., 30.11., 03.12., 07.12., 10.12., 14.12., 17.12., 23.12.2011 jeweils von 17.00 bis 18.00 Uhr

In Hall beeindruckt schon allein die Kulisse des Adventmarkts: Sterne und weihnachtliche Symbole lassen die Stadt erstrahlen, und ein ganz besonderer Glanz liegt über den mittelalterlichen Gässchen der Haller Altstadt, wenn auf den Häuserfassaden die ersten projizierten Adventkalenderzahlen eingefärbt erscheinen. Je näher das Fest rückt, umso mehr wird der Obere Stadtplatz in
weihnachtliches Licht getaucht, und die Wartezeit auf den Heiligen Abend so nicht nur für die kleinsten Besucher eindrucksvoll verkürzt.

Termine & Öffnungszeiten:
25.11. – 24.12., 15.00 - 20.00 Uhr (Samstag & 8. 12. ab 10.00 Uhr, Sonntag ab 13.00 Uhr, 24. 12. 10.00 – 13.00 Uhr) bzw. Gastronomie bis 21.00 Uhr.

Die Innsbrucker Bergweihnacht vereint gleich 5 Märkte, die für ganz unterschiedliche Interessen weihnachtliche Erlebnisse bieten: In der Maria-Theresien-Straße, auf der Hungerburg und in Wilten erwarten die „jüngsten“ ihre Gäste. Auf dem Marktplatz und vor allem in der Altstadt ist das traditionelle Marktgeschehen zuhause: Der Christkindlmarkt, dessen Wahrzeichen der übergroße Christbaum direkt unter dem Goldenen Dachl darstellt, ist schon seit fast 40 Jahren der vorweihnachtliche Treffpunkt der Stadt, und lässt mit den überlebensgroßen Figuren in der Märchen- bzw. der Riesengasse vor allem Kinderaugen strahlen.

Termine & Öffnungszeiten:
Christkindlmarkt Altstadt: 15.11.– 23. 12., 11.00 – 20.00 Uhr
Christkindlmarkt Marktplatz: 15.11.-23.12., 11.00 – 21.00 Uhr
Christkindlmarkt Maria-Theresien-Straße: 25.11.-06.01., 11.00 – 20.00 Uhr (24.12. bis 15.00 Uhr, 25.12. geschlossen)
Christkindlmarkt Hungerburg: 25.11.-27.11., 02.12. – 04.12., 08.12. – 11.12., 16.12.-18.12., jeweils 12.00 – 19.00 Uhr
Christkindlmarkt Wilten: 28.11.-23.12., Mo-Fr 16.00-20.00 Uhr

In Mayrhofen, das seit diesem Jahr zur Gruppe gehört, ist der Advent im Wald zu Hause. Mit dem Fußmarsch durch den romantischen „Scheulingwald“ stellt sich fast von selbst vorweihnachtliche Stimmung ein. Auf dem Platz selber kann man sich in feinen Blockhütten wie in einer Stube bequem hinsetzen, sich in Decken kuscheln und das Programm genießen, das von traditionellen Zillertaler Weihnachtsliedern über Theatervorführungen bis hin zum Besuch der Klöpfelsänger reicht. Inspiriert wurde der Advent am Waldfestplatz vom authentischen Wirken der Geschwister Strasser, die das Lied „Stille Nacht“ in die Welt hinaus trugen. Ihre Geschichte erzählt ein eigens errichteter Themenweg zu Waldfestplatz.

Termine & Öffnungszeiten:
25/26.11., 02./03.12., 08./09./10.12., 16./17.12.: 17.00 – 21.00 Uhr

In Osttirol verzaubert einer der Tiroler Adventmärkte mit der längsten Tradition seine Besucher in Lienz. Kunstvoll dekorierte Stände, Feuerstellen und der Duft von Lebkuchen, Kiacheln, und Glühwein laden zu besinnlichen Stunden. Besonderes Highlight ist der übergroße Adventkalender am Rathaus, das sich mit exakt 24 Fenstern ideal dafür eignet. Abends startet der Nachtwächter – ganz leicht an seinem Umhang und seiner majestätischen Hellebarde zu erkennen – zu seinen Rundgängen am Lienzer Adventmarkt. Oder auf die Piste:  Ski Matrei und Ski Lienz.

Termine & Öffnungszeiten:
25.11. – 24.12., 15.00 – 21.00 Uhr (Freitag-Sonntag & 8. Dezember ab 10.00 Uhr, 24.12. 09.00-13.00 Uhr)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Skikurs gratis für Kinder

Gratis Winterwochen für Kinder in TirolWest: Skikurs, Skipass und Skiverleih sind kostenfrei
„Wir waren vom Erfolg der ersten Gratis-Kinderskiwochen, die wir im vergangenen Winter veranstalteten, selbst überrascht“, meint Ingrid Wohlfarter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes TirolWest. Sie führt den guten Start des Angebotes auf die Tatsache zurück, dass die Region nicht nur den Skikurs gratis gibt, so wie es anderswo üblich ist, sondern auch den Skipass und die Skiausrüstung gleich mit dazu. „Grund genug für uns, mit diesem familienfreundlichen Arrangement ab Januar 2012 in die Fortsetzung zu gehen“, ergänzt Frau Wohlfarter.

Im Detail umfassen die „Kinderskiwochen am Venet“ folgende Gratis-Leistungen: 5 Tage Skipass, 5 Tage Skikurs, 5 Tage Skiausrüstung (Ski, Schuhe, Stöcke, Helm) 5 Tage Betreuung in Tobi’s Kindergarten, 1 Überraschungsgeschenk für jedes Kind und, zusätzlich auf Wunsch, tägliches Kinder-Mittagessen in Tobi’s Kindergarten zum Vorzugspreis von 10,-- Euro. All diese Leistungen können Eltern mit einem oder mehr Kindern ab Jahrgang 2005 und jünger in der Zeit vom 14. bis 28.1., und vom 10. bis 17.3.2012 kostenlos in Anspruch nehmen, wenn sie sich mindestens sechs Nächte in TirolWest aufhalten. Dazu gibt es auch preiswerte Familienpauschalen: 6 Übernachtungen in einer Ferienwohnung (2 Erwachsene + 2 Kinder) mit einem 5-Tage-Skipass für 2 Erwachsene gibt es bereits ab 531,-- Euro.

Das Skizentrum Venet gilt als besonders familienfreundliches Skigebiet mit vielen leichten bis mittelschweren Abfahrten. Darüber hinaus ist der Venet auch ein grandioser Aussichtsberg. Der Blick reicht von den Pitztaler und Ötztaler Bergreisen bis zum Arlberg und südlich bei weit hinein nach Südtirol. Wer mehr Ski-Abwechslung will, kann diese Skiregionen von TirolWest aus in bequemen Tagesfahrten erreichen.

 Alle Informationen zu den Gratis-Kinderskiwochen  gibt es beim Tourismusverband TirolWest, A-6500 Landeck, Postfach 55

Freitag, 14. Oktober 2011

Tirol Urlaub im Winter ohne Skipiste

Wenn die Urlauber bei Schnee und Sonnenschein ankommen, ist die Ausrüstung schon da: Die Zeiten, als man für den Skiurlaub umständlich packen musste, sind vorbei - heute leiht man die komplette Ausrüstung, vom schicken Helm bis Top-Ski, in modernen Sportshops in ganz Tirol aus.

2500 Verleihski warten am Stubaier Gletscher in drei Shops im Skigebiet auf die Pistenfreaks. In Spitzenzeiten, wie etwa in den Hauptferien an Weihnachten und Ostern, sind rund 80% davon im Einsatz. „Das Verleihgeschäft boomt immer mehr“, weiß Seppi Repetschnig, Geschäftsführer der drei Sportshops am Stubaier Gletscher. „Der Komfort rückt immer mehr in den Vordergrund: Die Kunden können schon von zu Hause aus ihre Ausrüstung online bestellen, reisen ohne Aufwand an und leihen schnell und unkompliziert aus. Die schönste Zeit im Jahr soll möglichst entspannt sein“, erklärt er die Vorteile beim Verleih.

Mit dem Leihen fällt für die Wintersportfans auch die lästige Wartung weg: Die Leihski sind immer in Topzustand, dafür sorgen Teams wie die von Seppi Repetschnig. Rund 10.000 Skiservice werden etwa am Stubaier Gletscher pro Saison gemacht – mittlerweile nicht mehr von Hand, sondern von einer Spezialmaschine, die Kanten und Wachs perfekt auf die Schneebedingungen abstimmt.

Perfekt abstimmen lassen sich auch die Urlauberwünsche: Breite Freeride-Ski für Offpiste-Abfahrten am ersten und Racecarver am nächsten Tag? Ausleihen macht flexibel und das wissen die Kunden zu schätzen. Ebenso wie den Service, die Ski oder das Board nach dem gelungenen Pistentag im Skidepot unterstellen zu können. Mit Abstellräumen haben diese Depots übrigens nichts mehr zu tun: Neben Ruhebereichen sind hier sogar Schminkräume für die Skihasen zu finden. Damit steht auch dem gelungenen Après Ski nichts mehr im Wege.

Nähere Informationen: Tirol Info, Tel. +43.512.7272-0

Donnerstag, 29. September 2011

Baumplanzen am Ahornboden in Tirol

Karwendelmarschsieger Thomas Bosnjak pflanzte eigenen Ahornbaum im Alpenpark Karwendel
„Aktiver Naturschutz“ ist beim Karwendelmarsch auf dem Wanderweg Tirol längst keine einfache Botschaft mehr. Die Organisatoren, Olympiaregion Seefeld und Achensee Tourismus, setzen mit gezielten Aktionen selbst Maßnahmen, um die Natur, ihre Schönheit und ihre wichtige Funktion zu erhalten. Thomas Bosnjak, Karwendellaufsieger 2011, pflanzte daher erst kürzlich seinen eigenen Baum am Ahornboden im Alpenpark Karwendel.
Ahornbäume haben im Alpenpark Karwendel eine besondere Bedeutung. Der Naturpark ist schließlich die Heimat des berühmten Naturdenkmals „Großer“ und „Kleiner“ Ahornboden. Die dort gewachsenen Ahornbäume sind teilweise mehr als 600 Jahre alt. Mit dem Prinzip der Wahrung dieses Naturdenkmals werden nach Absterben der alten sorgfältig neue Bäume gepflanzt, um diese einzigartige Landschaft zu erhalten. Thomas Bosnjak, der am 27. August 2011 die 52 km lange Strecke durch das Karwendelgebirge in einer Zeit von 4 Stunden 23 Minuten absolvierte und damit als Erster durch das Ziel in Pertisau lief, hat sich nun persönlich am Artenhilfsprogramm „Bergahorn“ beteiligt.
Sein eigener Ahornbaum steht nun direkt am Großen Ahornboden. Die Grube, in dem der Baum nun gedeiht, musste der Karwendelmarschsieger selbst ausheben. In Anwesenheit von Hermann Sonntag (GF Alpenpark Karwendel) und Andreas Strudl (ÖBF) wurden rund um den neuen Baum auch kleine Grauerlen eingepflanzt, die wichtig für das Mikroklima des Ahornbaumes sind. „Mein Start beim Karwendelmarsch 2012 ist bereits fixiert und vielleicht werde ich einen kleinen Umweg zu meinem Ahornbaum in Kauf nehmen, um zu sehen, wie gut er gewachsen ist“, freut sich Thomas Bosnjak.
„Uns liegt viel an der engen Kooperation mit dem Alpenpark Karwendel und den Organisatoren des Karwendelmarschs. Diese Veranstaltung schafft durch gezielte Maßnahmen und Aktionen ein neues Naturbewusstsein, das wir gerne unterstützen“, so Andreas Strudl von den Österreichischen Bundesforsten, die den Baum zu Verfügung stellten. „Der Karwendelmarsch hat sich in den letzten drei Jahren zu einer wichtigen und effektiven Plattform für unsere Arbeit im Alpenpark Karwendel entwickelt. Darum unterstützen wir derartige Aktivitäten mit großem Engagement, “ stimmt auch Hermann Sonntag, GF Alpenpark Karwendel, überein.
Im Anschluss an die Pflanzaktion im Großen Ahornboden nahm Thomas Bosnjak bei strahlendem Sonnenschein im Laufschritt die Originalstrecke des Karwendelmarschs, die er genau ein Monat zuvor bereits gelaufen war, über die Binsalm und den Gramaisattel im Karwendel zurück nach Pertisau am Achensee in Angriff. So schön kann Urlaub sein.

Montag, 19. September 2011

Schloss Tratzberg - tolles Ausflugsziel in Tirol

Ein Erlebnis für die ganze Familie
Mächtig und gleichzeitig zauberhaft romantisch thront zwischen Innsbruck und Kufstein, auf einem Felsstück, eines der schönsten spätgotischen Schlösser Europas - Schloss Tratzberg. Schon von weither sticht das mächtige Baudenkmal dem Tirolreisenden ins Auge. Der Wohnsitz der Grafen Enzenberg ist zum Vorbeifahren viel zu schade.

Ein Besuch lohnt sich unbedingt
Der Gast kommt in den Genuss einer überraschend unterhaltsamen und hochinteressanten Erlebnisführung. Durch die ganz besondere Art der Präsentation erwartet ihn eine Zeitreise ins späte Mittelalter. Die aristokratischen Vorbesitzer vermitteln den Besuchern mit einem lebhaften, musikalisch untermalten Hörspiel Einblicke in das Leben eines spätgotischen Schlosses. Waffengeklirr, Hufgetrappel, surrende Spinnräder und Fanfaren sorgen dafür, dass hier Geschichte lebendig wird, denn kaum ein Adelssitz des 16. Jahrhunderts zeigt Luxus- und Prunkliebe seiner reichen Erbauer und der nachfolgenden Besitzerfamilien so, wie Schloss Tratzberg. Ein Zeugnis dafür sind seine bis heute vollständig erhalten gebliebenen Räume,  welche durch ihre umfangreiche und außergewöhnlich wertvolle Ausstattung zum feinsten zählen, was sich im gesamten deutschsprachigen Raum erhalten hat.

Einzigartiges Tratzberg
Das Schloss ist kein zusammengetragenes Museum, mit einzelnen Exponaten, sondern ein lebendig gewachsenes Ganzes und somit zählt es zu einem der bedeutendsten Kunst- und Kulturdenkmäler des Landes.

Ein Ritter sagt „auf Wiedersehen“
Verabschiedet werden die Besucher in der Rüstkammer, wo zum allgemeinen Gaudium – vor allem der Kinder – plötzlich Ritter Georg von Ilsung mit seinem Schwert auf den Boden stampft und uns mit den Worten: „das Gesinde möge euch hinaus geleiten“ wieder in die Gegenwart entlässt. 

Tratzberg – eine Attraktion für Kinder
Damit auch Kinder spielerisch an Geschichte heran geführt werden, erwartet sie zeitgleich mit den Erwachsenen, eine märchenhaft – spannende Schlossführung. Sie begegnen dem Kaiser, Königen und Schlossgeistern und entdecken sogar so manche Geheimtür. In den Räumen verstecken sich die Maskottchen „Tratzi“ und „Adele“ die es zu finden gilt. Zum Schluss dürfen die kleinen Besucher noch an einem spannenden Quiz teilnehmen und können mit etwas Glück einen Preis gewinnen. So wird Tratzberg zum Ausflugsziel für Groß und Klein.
Der Bummelzug „Tratzberg-Express“ bringt die Familie wieder hinunter zum Schlosswirt. Dort lädt der große Gastgarten mit Kinderspielplatz noch zum Verweilen ein und rundet einen erlebnisreichen Tag ab.

Familienstiftung Schloss Tratzberg
6200 Jenbach in Tirol
Tel. +43 (0) 5242 63566
Fax +43 (0) 5242 63544
info@schloss-tratzberg.at
http://www.schloss-tratzberg.at/

Montag, 12. September 2011

Ballonfahren im Tirol Urlaub im Brixental

Jedes Jahr ist der herbstliche Himmel über dem Brixental während einer Woche mit bunten Ballons übersät. 30 Teams tragen in den Lüften ihre Wettkämpfe aus und sorgen für beeindruckende Bilder bei den Zuschauern.
Vom 17. bis 23. September 2011 verwandelt der internationale LIBRO Ballon Cup den Himmel über dem Brixental mit Heißluftballons in einen bunt getupften Fleckenteppich. Über 30 Teams aus Österreich, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz treffen sich, um in den Lüften ihre Wettkämpfe auszutragen.
Besonderes Highlight für das Publikum ist die Nacht der Ballone am Samstag, 17. September ab 19.30 Uhr: Nach einem Fackelumzug vom Ortszentrum Kirchbergs zum Ballon Cup-Areal am Stöcklfeld erheben sich die von ihren Flammen hell erleuchteten Luftschiffe wie Riesenlampions und tanzen zu den Klängen der Musik. Das beeindruckende Schauspiel wird mit einem herrlichen Feuerwerk gekrönt.
Während des Ballon Cups sorgen Wettbewerbe wie „Fly out“ (Kirchberg als Startplatz) und „Fly in“ (Kirchberg als Ziel) für Spannung bei den Zuschauer. Auch an den Nachwuchs ist gedacht: Beim beliebten Kinderfest mit Hüpfburg, Riesenrutsche und Bastelecke kommen kleine Ballonfahrer am Sonntag Nachmittag in Kirchberg voll auf ihre Kosten.
Wer die Kitzbüheler Alpen aus der Vogelperspektive erleben will, kann während der gesamten Woche seinen ganz persönlichen Traum vom Fliegen wahr machen und mit einem Ballon hoch in die Luft steigen. Die Ballonfahrten sind zu einem Sonderpreis von € 220,- für Morgenfahrten (Start um ca. 8 Uhr) und € 180,- für Abendfahrten (Start um ca. 16.30 Uhr) im Tourismusverband buchbar.

Freitag, 9. September 2011

Tirol Urlaub im Herbst in der Region TirolWest

Eine farbenprächtige Natur mit traumhafter Fernsicht und angenehmen Temperaturen zeichnen einen Herbsturlaub in der Ferienregion TirolWest mit der pulsierenden Kleinstadt Landeck und den umliegenden idyllischen Orten Zams, Fliess, Tobadill, Grins und Stanz aus. Eine Einladung zum Genießen, Erleben und Mitfeiern bei abwechslungsreichen, geführten Themenwanderungen, traditionellen Festen mit Musik und heimischen Köstlichkeiten in den malerischen Bergdörfern und der historischen Kleinstadt Landeck.
„Berge erleben“ in all' ihrer atemberaubenden Schönheit - dazu finden Sie in der Ferienregion TirolWest zahlreiche Möglichkeiten. Die Ferienregion TirolWest liegt inmitten der beeindruckenden Bergwelt, zwischen den bizarren Kalkmassiven der Lechtaler- und dem lieblicheren Urgestein der Ötztaler Alpen. Herzstück der Region ist der Naturpark Kaunergrat mit einer einzigartigen Tier- und Pfanzenwelt, zahlreichen Themenwanderwegen und natürlich dem Naturparkhaus Kaunergrat. Der Hausberg Venet ist ein faszinierender Aussichtsberg und Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen zu Hütten und Almen auf leichten Forstwegen und Waldlehrpfaden oder anspruchsvollen Höhenwegen. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie verspricht der „Zammer Lochputz“ - Tirols mystische Klamm. Das beliebte Ausflugsziel bietet Schwindel erregende Einblicke in eines der schönsten Wilden Wasser Tirols.
Gemütlich her geht's bei den zahlreichen traditionellen Festen im Herbst. Kirchtage und Erntedank-Feste lassen mit zünftiger Musik und leckeren Köstlichkeiten gute Stimmung aufkommen. Egal ob beim Alpenländischen Volksmusiktreffen mit zahlreichen Musikgruppen aus dem gesamten Alpenraum, bei Almabtrieben mit zünftigen Festen oder aber bei einem Fotoworkshop im Naturpark Kaunergrat. Der Herbst in der Ferienregion TirolWest hat so einiges zu bieten.
Ein weiteres Zuckerl stellt natürlich auch im Herbst bei einer September Reise wieder die TirolWestCard dar. Den Herbsturlaub von seiner schönsten Seite erleben – mit den zahlreichen Inklusivleistungen der TirolWestCard genießen die Gäste ein tolles All-inclusive Angebot. Egal ob man die kulturellen Angebote erforscht, die 5 Buslinien innerhalb der Region benützt oder aber die Region bei den täglichen Themenwanderungen mit professionellen Guides erkundet. Sei es bei einer gemütlichen Almwanderungen am Venet, einem Stadtrundgang in Landeck oder aber bei der Schnapswanderung in Stanz. Auch hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Dienstag, 6. September 2011

Tirol Urlaub: Wandern mit Edelweiss am Reschenpass

Bergfexe und Naturliebhaber finden in Nauders am Reschenpass ab Sommer 2011 ein neues Wander-Highlight: Der vom TVB Tiroler Oberland und Bergführer und Bergrettungs-Ortsstellenleiter Karl Klinec errichtete Edelweißsteig führt geübte Bergsteiger in einmaligem Panorama vom Bazahler Kopf zur Fluchtwand.
Seinen Namen verdankt der neue Nauderer Edelweißsteig der botanisch herausragenden Lage am Reschenpass: Edelweißwiesen säumen den neuen Wanderpfad und ziehen die Blicke auf die wohl bekannteste, unter Naturschutz stehende Alpenblume. Vom Zugang über Parditsch in Richtung Bazahler Kopf bzw. über Labaun in Richtung Fluchtwand erwandern geübte Bergsteiger auf 0,5 Kilometern Länge rund 130 Höhenmeter. Festes Schuhwerk, gute Ausrüstung sowie Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung für ein sicheres Bergerlebnis auf dem schwarz markierten Wanderweg.
Wandern und genießen
Neben der sportlichen Herausforderung lockt der Edelweißsteig mit einem beeindruckenden Bergpanorama, das die Blicke im Dreiländer-Eck ins Schweizer Engadin sowie ins Vinschgau bis zum Ortler (3.905 m) schweifen lässt. Und auch für das leibliche Wohl ist bei einer Wanderung über den neuen Nauderer Edelweißsteig bestens gesorgt: Die Jausenstation Parditschhof und die Labaunalm bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten sowie Stärkung für hungrige Bergsteiger-Mägen.
Zur feierlichen Eröffnung und Einweihung des neuen Edelweißsteiges veranstaltet die Trachtengruppe Stillebacher am 11. September eine Gipfelmesse bei der Fluchtwand. Beginn ist um ca. 11 Uhr!

Sonntag, 4. September 2011

Tirol Urlaub: Schatzsuche im Pillerseetal

Das Pillerseetal lädt am 1. Oktober wieder zur großen Schatzsuche - 100.000 Euro auf der Steinplatte versteckt

Das PillerseeTal, der Schatz in den Kitzbüheler Alpen, macht auch diesen Herbst seinem Namen wieder alle Ehre und lädt am 1. Oktober zum zweiten Mal zur großen Schatzsuche auf die Steinplatte Waidring. Preise im Gesamtwert von 100.000,- Euro warten auf die zahlreichen abenteuerlustigen Teilnehmer, die sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen sollten.
Mit der zweiten Auflage der „Großen Schatzsuche“ setzt der Tourismusverband Pillerseetal auch heuer wieder auf eine perfekte Inszenierung seines inzwischen schon bekannten Regionsmottos: „Pillerseetal, der Schatz in den Kitzbüheler Alpen“. Nach der gelungenen Premiere mit rund 300 Teilnehmern, überglücklichen Gewinnern und einem gewaltigen medialen Erfolg im vergangenen Jahr wollen die Organisatoren heuer noch einmal eines drauf setzen.

Kinderleicht zu einem neuen Peugeot 3008 oder 10.000 Euro in bar
Die Schatzsucher, egal ob Einheimische oder Gäste, werden sich heuer auf der Steinplatte Waidring auf die Spur der wertvollen Schatzkisten begeben. Das Reglement wurde aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr verfeinert und angepasst. Wie bei Indiana Jones & Co. sind die Kisten dieses Mal besonders gut versteckt und wecken echte Schatzsucher-Stimmung. Erst am Start erhalten die Teilnehmer ihre Schatzkarte, auf der alle notwendigen und bis dato streng geheimen Informationen zu finden sind. Nur so viel sei verraten: das Gebiet, in dem die Schatzkisten versteckt sind, erstreckt sich entlang des vier Kilometer langen Triassic Trails und kann auch mit Kinderwagen leicht bewältigt werden. Auch wenn der Weg recht einfach erscheint, sind die wertvollen Kisten nicht so leicht zu entdecken.
Jeder Teilnehmer darf nur eine Schatzkiste mit ins Ziel bringen. Wer den Hauptpreis, einen Peugeot 3008, oder die 10.000 Euro in bar gewonnen hat bleibt spannend bis zum Schluss! Denn erst bei der offiziellen Preisverteilung wird bekannt gegeben, in welcher Schatztruhe welcher Gewinn versteckt ist.
Außerdem gibt es auch heuer wieder die Möglichkeit, sein Wissen über das PillerseeTal einzusetzen. An mehreren Stationen gilt es knifflige Rätselfragen zu lösen und so wertvolle Bonuspunkte zu sammeln.

Teamschatzsuche, Kinderschatzsuche & Co.
Natürlich kommen auch die kleinen Schatzsucher heuer wieder voll auf ihre Kosten: entweder bei der spannenden Kinderschatzsuche mit tollen Preisen oder beim Mal-Wettbewerb, wo die besten Bilder zum Thema „Schatzsuche im Pillerseetal“ im Anschluss sogar ausgestellt werden. Ebenfalls wieder am Programm: die Teamschatzsuche mit witzigen Herausforderungen für Vereine, Firmen und Freunde. Zum ersten Mal  sind alle Teilnehmer darüber hinaus eingeladen, Fotos von der Schatzsuche zu schießen und beim Foto-Wettbewerb mitzumachen. Auch hier gibt es etwas zu gewinnen.
Gewinne müssen gefeiert werden! Für die richtige Partystimmung zum Abschluss der großen Schatzsuche 2011 sorgt daher noch Ö3-DJ Reini Schwarzinger bei der Talstation der Bergbahnen Steinplatte/Waidring.