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Donnerstag, 10. Juli 2014

Kostenloser Sightseeingbus in Tirol

Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Silberregion entdecken
In diesen Sommer bringt der historische Sehenswürdigkeiten-Bus bereits im dritten Jahr Besucher zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Silberregion Karwendel. Der Bus fährt ab sofort bis 14. September zwischen Jenbach und Schwaz.

Diesen Sommer NEU: Haltestelle Zillertalbahn
Ab sofort ist auch das Zillertal mit dem Sightseeing-Transfer getaktet. Dank der neuen Haltestelle bei der Zillertalbahn haben Gäste eine direkte Anbindung ins Zillertal und zum Sightseeing Bus! „So können Fahrgäste des Sightseers mit dem historischen Dampfzug ins Zillertal nach Mayrhofen fahren“, freut sich Zillertalbahndirektor Ing. Wolfgang Holub. Aber auch für alle Gäste im Zillertal wird die umweltfreundliche Anreise mit den Nahverkehrszügen aus dem Tal zu den Sehenswürdigkeiten möglich. Sie können in Jenbach umsteigen und der Freizeitspaß beginnt beim Einstieg in den historischen Bus, der zu den Sehenswürdigkeiten fährt.

Routenverlauf Sightseeing-Bus
Der Bus startet bei der Achenseebahn in Jenbach. Von dort fährt er weiter zur Zillertalbahn. Hier hat man eine direkte Anbindung mit dem Dampfzug ins Zillertal. Weiter geht es zum Jenbacher Museum und weiter zum Schloss Tratzberg. Von hier aus fährt der Bus weiter nach Stans. Der Bus hält beim Schwimmbad. Die Gäste können von Stans durch die Wolfsklamm zum St. Georgenberg wandern. Von Stans fährt der Bus weiter Richtung Vomp. Beim Kreisverkehr in Fiecht macht der Bus Halt. Von hier aus kann man zu Fuß zur Firma Geiger spazieren. Hier lernen Sie die Herstellung von Geiger NaturWalk kennen. Auch zum Stift Fiecht und zur Lamsenjochhütte (Gehzeit zur Lamsenjochhütte beträgt ca. 4,5 Stunden) kann man von der Haltestelle aus laufen. Weiter geht es nach Schwaz. Der Bus hält direkt bei den Stadtgalerien. Eine Shoppingtour in der Stadtgalerie oder eine Entdeckungsreise durch die Altstadt sind von dieser Haltestelle aus möglich. Heuer wird hier erstmals jeden Donnerstag um 13.30 Uhr ein geführter Stadtrundgang incl. Besuch des historischen Weinkellers und des Dachstuhls der Stadtpfarrkirche angeboten. Der Bus fährt danach nun weiter zum Gasthof Goldenen Löwen, hier kann man sich im Gastgarten verwöhnen lassen. Weiter geht es zum Museum der Völker, das einzige Völkerkundemuseum Westösterreichs. Die nächste Haltestelle ist beim Silberbergwerk, hier erlebt man eine spannende Zeitreise ins Mittelalter. Auch das Planetarium kann man hier besuchen. Von hier fährt der Bus wieder zurück nach Jenbach zur Achenseebahn.

Gastronomie auf der Sightseeingroute
Erstmalig konnten sich auch Gastronomiebetriebe mit einem attraktiven Angebot den Busgästen präsentieren. Der Gasthof Marschall bietet gemütliche Tiroler Stuben und einen gemütlichen Gastgarten. Der Gasthof Einhorn Schaller und das Ristirante-Pizzeria-Bar da Marco bieten in Schwaz Einkehrmöglichkeiten im Herzen der Altstadt. Mit einer eigenen Haltestelle zwischen Altstadt und Silberbergwerk ist der Gasthof Goldener Löwe angebunden.

Zusammenarbeit mit den umliegenden Tourismusverbänden
Dank der Kooperation mit den umliegenden Tourismusverbänden ist das Angebot auch für die Gäste der Nachbarregionen kostenlos nutzbar: Gegen Vorlage der Gästekarte Achenseecard, Alpachtalcard und Zillertal Activcard ist die Busfahrt im Sightseer kostenlos.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Tirolurlaub mit Kindern: Die Alpenrose in Lermoos

Family Cup 2013 für das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose
Das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose in Lermoos erlangt immer wieder Bestnoten auf diversen Testportalen: Auf TripAdvisor (Travellers' Choice Award 2013) zählt das Haus zu den 25 besten Luxushotels Österreichs. Der Relax Guide (Spa Award 2014) führt die Alpenrose als „eines der besten Kinder- und Babyhotels im deutschsprachigen Raum“. Nun hat die Alpenrose auch noch beim „Family Cup 2013“ gewonnen. Der Freizeitverlag Landsberg zeichnet jedes Jahr die besten deutschsprachigen Wellness- und Familienhotels aus. Bewertet wird in 15 Kategorien wie Küche, Logis, Freizeitprogramm, Kinderbetreuung oder Ökologie/Nachhaltigkeit. In der Königsklasse „Gesamtkonzept“ konnte das Leading Family Hotel & Resort Alpenrose den Sieg für sich verbuchen. Die Begründung der Jury: „Hier gelingt die Symbiose aus Familien-, Wellness- und Erlebnishotel perfekt.“ Die Alpenrose ist mit fünf Smileys ein Leitbetrieb der europäischen Kinderhotels. Das Haus ist perfekt auf Familien mit Kindern zugeschnitten, bietet außergewöhnlich hohe Qualitätsstandards in puncto Wohnen und Küche, umfassenden Service in allen Bereichen und Möglichkeiten für die verschiedensten Interessen: Im 2.000 m2 großen Spielparadies etwa sind 23 Betreuer bis zu 13 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche in Einsatz. Es gibt aber auch ein 750 m2 großes Wellnesscenter, ein Kinder-Erlebnisbad „Piratenland“ und ein ausgeklügeltes Elternprogramm. Seit zwei Jahren betreibt die Hoteliersfamilie Mayer aus dem Tiroler Lermoos zusätzlich das Kinderhotel Oberjoch**** in Bad Hindelang im Oberallgäu, hat es um- und ausgebaut sowie echte Kinderhotel-Highlights wie eine 128 Meter lange Reifen-Wasserrutsche realisiert. Die Investitionen tragen erste Früchte: Das Kinderhotel Oberjoch hat 2012 bereits den Family Cup für die „Beste Kinderbetreuung“ gewonnen und war 2013 in der Kategorie „Logis“ für eine Auszeichnung nominiert. Skiresort.de wählte das Oberjocher Haus kürzlich zum „Besten Kinderhotel 2013“.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tirolurlaub im Stubaital per Bahn

Einfach besser ankommen – entspannt mit der Bahn nach Österreich und den Urlaub im Stubaital genießen.
Das Tiroler Stubaital, eingebettet in eine reizvolle Bergwelt, steht für Action und Ruhe gleichermaßen. Das starke Tal ist ein Kraftplatz für Sportler, Familienurlaub, für Jung und Alt, für aktive Menschen, aber auch für solche, die in der unberührten Natur ganz bewusst abschalten möchten. Stark sind aber vor allem auch die Verkehrsinfrastruktur der Region und die leichte Erreichbarkeit des Tales.

Die Deutsche Bahn bringt Urlauber schon ab € 39,- in den Winterurlaub
Hektischen Urlaubsvorbereitungen, lange Staus, mühsamer Stress, teure Tankstopps ade. Mit der Deutschen Bahn beginnt der Winterurlaub schon mit einer entspannten Anreise. Einfach in die Bahn einsteigen, sich mit Urlaubslektüre auf das winterliche Stubaital mit seinem vielfältigen Angebot einstimmen und im Bordrestaurant auf die Ferien anstoßen.

33 Direktverbindungen gibt es nach Österreich täglich. Und das noch dazu richtig günstig mit dem Europa-Spezial der Bahn - ab 39 Euro in der 2. Klasse (gültig solange der Vorrat reicht). Familien sparen dabei besonders: eigene Kinder und Enkelkinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit. Besonders gut passt das zur Familienfreundlichkeit im Stubaital. Kinder unter 10 Jahren fahren bei allen Bergbahnen im Tal in Begleitung eines zahlenden Elternteiles frei. Aus ganz Deutschland und ab € 39,- pro Person geht es bis zum Innsbrucker Hauptbahnhof. Von dort aus bieten die Stubaier Hotelbetriebe gratis Transfers, sofern die Online-Hotel- und Bahnbuchung über die Homepage erfolgt. Dem Hotel wird einfach die Ankunftszeit bekannt gegeben und der Hotelshuttle holt Urlauber pünktlich am Innsbrucker Hauptbahnhof ab. Besonders einfach ist auch die Buchung über das Reisebüro Stubai Touristik (stubaitouristik@stubai.at) bei dem attraktive Pauschalangebote mit vielen Vorteilen gebucht werden können. So gibt es passend zu dem günstigen Bahnticket ab € 39,- Pauschalen wie „Stubaier Super Skipass“ ab € 179,- für 3 Nächte und ab € 395,- für 7 Nächte mit 2 oder 6 Tagen Stubaier Super Skipass, Eintritt in das Freizeitzentrum Neustift, Gratis-Skibus im Stubaital und eben auch dem Transfer vom Bahnhof Innsbruck zur Unterkunft im Stubaital und retour.

Auch das öffentliche Verkehrsnetz und die gute Erreichbarkeit mit der Stubaitalbahn von Innsbruck ermöglichen eine schnelle Weiterreise ins Stubaital, das nur eine knappe halbe Stunde von der Tiroler Landeshauptstadt entfernt liegt. Für eine ausgezeichnete Vor-Ort Mobilität sorgen übrigens die Gästekarte des TVB Stubai Tirol und die Skipässe der vier Bergbahnen- so kann das eigene Auto sicher und warm in der heimischen Garage warten.

Das Stubai entspannt er-fahren
Das Tal selbst verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Die Linienbusse im Stubaital zwischen Schönberg und Mutterbergalm sind für Fahrgäste mit gültiger Gästekarte des TVB, mit Wintersportausrüstung/-bekleidung oder Skipässen der Region frei. Darunter fallen auch Langläufer, Rodler und Wanderer. Die fünf Urlaubsorte Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg sowie die vier Wander- und Skigebiete Schlick 2000, Serlesbahnen Mieders, die Elferbergbahn Neustift sowie Österreichs größtes Gletscherskigebiet, der Stubaier Gletscher sind somit leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. 

Das winterliche Stubai entdecken
Ob Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Genuss-Cruiser, Adrenalin Junky, Freestyler, Freeskier, Familienmensch oder einfach nur Sonnenstuhl-Liebhaber: Im Stubaital sind Wintersportfreunde mit 150 Pistenkilometern genau an der richtigen Stelle: Von anspruchsvollen über leichte 110 Abfahrtskilometer am Stubaier Gletscher bis zu gemütlichen Abfahrten in den Skigebieten Schlick 2000, der Serlesbahnen in Mieders oder der 11er-Bahnen in Neustift ist für jeden Geschmack etwas dabei. Noch ein wenig versteckte Idylle, Spaß und Sport abseits der Pisten und fertig ist das Winterwunderland Stubaital, das es im Urlaub zu entdecken gilt.

Donnerstag, 29. November 2012

Tirol Urlaub beim Rattenberger Advent

Künstler Anders Linder hat der Traditionsveranstaltung einen neuen Schliff verpasst. Am 1. Dezember 2012 wird der Rattenberger Advent feierlich eröffnet   

Rattenberg. Seit zwölf Jahren gibt es die Adventveranstaltung in Rattenberg, die sich gerade durch ihre Schlichtheit auszeichnet. Vergebens sucht man hier blinkende Lichterketten und bunte Verkaufsstände. Anstatt dessen verleihen tausende Kerzen der Stadt ihren ganz besonderen Reiz. Nun hat Anders Linder, jener Tiroler Künstler, der seit mehr als einem Jahrzehnt hinter dem Advent in Rattenberg steht, der Veranstaltung einen neuen Schliff verpasst. Anders, aber genau so authentisch soll sich Rattenberg an den Adventsamstagen präsentieren.

„Wir wollen Impulse zur Besinnung geben, denn Rattenberg soll zur Ruheoase im Advent werden“, verrät Anders Linder. Nach wie vor verzichtet Rattenberg auf kitschige Weihnachtsdekoration, Rentiere und blinkende Lichter. Wie gehabt stehen tausende Kerzen und viele Feuerstellen in der Stadt. Anders als bisher jedoch werden Besucher in eine Sternenwelt eintauschen. Eine Lichtinstallation wird die Häuserfassaden Rattenbergs großflächig beleuchten. Das Sternenmeer soll auch zum neue Kredo der Traditionsveranstaltung werden, wenn es dann heißt - Rattenberg und die Sterne leuchten. Weiters sollen jährlich neue Schauobjekte installiert werden, die laut Linder an ungewöhnlichen Orten platziert werden und für staunen sorgen. Den Auftakt macht in diesem Jahr ein überdimensionaler Adventkranz, der über den Köpfen der Besucher schweben wird. Das Vorhaben wird von dem Rattenberger Kultur- und Wirtschaftsförderverein unterstützt, der Linder vor einem Jahr mit dem Relaunch der Veranstaltung betraut hat. „Wir haben einen Kredit von 30.000 Euro aufgenommen - viel Geld um die Erneuerungen auch sichtbar zu machen“, erklärt Reinhard Hacker, der Obmann der Adventveranstaltung. Hacker betont allerdings, dass man auf Sponsoren und die Unterstützung der Rattenberger Betriebe weiterhin angewiesen sei. Die Kreditsumme soll ausschließlich für die nächsten sieben Jahre verwendet werden um Linders Ideen umsetzten zu können.
Eva Lind singt zur Eröffnung
In neuem Gewandt zeigt sich heuer auch das künstlerische Programm, durch das die Moderatorin Waltraud Kiechl erstmals führen wird. Vorwiegend Tiroler Musiker und Künstler werden auftreten. Einen Höhepunkt wird der Auftritt der Sopranistin Eva Lind sein, die am ersten Adventsamstag das Ave Maria singen wird. Dass ganz Rattenberg hinter seiner Adventveranstaltung steht, beweist auch der Einsatz der Schulkinder. So haben die Schüler der Neuen Mittelschule Rattenberg den Einzug in die Stadt neu gestaltet und auf der Bühne singen und musizieren die Kinder der Landesmusikschule Kramsach. Seinen besonderen Ausklang findet das Programm im neu inszenierten Lichterlabyrinth, das von Gernot Candolini gestaltet wurde. Im sogenannten Traubeneck, in einer Seitengasse Rattenbergs, wird das Labyrinth aus Lichtern zum Innehalten einladen. „Es wäre schön wenn es uns gelingen könnte, dass Besucher für einige Stunden die hastige Welt vergessen und die Stille im Herzen wiederentdecken“, so Anders Linder. Der Rattenberger Advent ist an den vier Adventsamstagen jeweils ab 14 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 29. März 2012

Borussia Dortmund trainiert in Tirol

Kitzbüheler Alpen-Brixental wird Partner von Borussia Dortmund. Am 30. März 2012 fällt der Startschuss für die von SPORTFIVE vermittelte dreijährige Kooperation zwischen der Tiroler Tourismusregion und dem amtierenden deutschen Meister.
Voraussichtlich vom 6. bis 12. Juli 2012 hält Borussia Dortmund ein Sommertrainingslager erstmals in den Kitzbüheler Alpen ab. Die Mannschaft von Jürgen Klopp wird in Kirchberg in Tirol untergebracht. Die Trainingseinheiten finden auf dem bis dahin renovierten Fußballplatz im benachbarten Brixen im Thale statt. „Für unsere Mannschaft ist es angesichts der langen Vorbereitungszeit eine gute Gelegenheit, das erste Trainingslager in diesem Sommer in der sportbegeisterten Region Kitzbüheler Alpen-Brixental abzuhalten“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Kitzbüheler Alpen-Brixental setzt dabei vor allem auf die Einbindung der mitreisenden BVB-Fans. Neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm soll während des Trainingslagers auch ein Fanclub-Fußballturnier stattfinden. „Dank eines speziellen Reiseangebotes für Fans können wir unsere Region verstärkt in den Vordergrund rücken und Lust auf einen Urlaub in den Kitzbüheler Alpen machen“, so Max Salcher, Geschäftsführer der Tourismusregion Kitzbüheler Alpen-Brixental. „Ein Großteil unserer deutschen Urlaubsgäste kommt aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Partnerschaft mit Borussia Dortmund soll unseren Stellenwert in NRW festigen und unsere Bekanntheit auch bundesweit stärken.“ Bereits beim Heimspiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart wird die österreichische Urlaubsregion im SIGNAL IDUNA PARK präsent sein und über Gewinnspiele sowie über Aktionen und Angebote für die BVB-Fans auf einen Urlaub in den Kitzbüheler Alpen aufmerksam machen.

Carsten Cramer, Leiter Vertrieb und Marketing beim BVB, über die bevorstehende Kooperation mit der Tiroler Tourismusregion: „Die Mannschaft und die Fans finden hervorragende Voraussetzungen für ein Sommertrainingslager im Brixental vor. Der gesamte Verein freut sich auf die Region Kitzbüheler Alpen-Brixental!“

„Die Verantwortlichen der Kitzbüheler Alpen freuen sich nicht nur auf die Mannschaft von Borussia Dortmund im Rahmen des Trainingslagers, sondern vor allem auch auf die Fans des BVB, um diesen mit tollen Angeboten eine richtig gute Zeit in der Region zu ermöglichen.“, unterstreicht Stefan Heitfeld, SPORTFIVE-Teamleiter in Dortmund.

Freitag, 18. November 2011

Winterurlaub Tirol in der Silberregion Karwendel ist vielseitig

Jeden Tag ein unerwartetes Geschenk
Die Vielfalt ist ihr höchstes Gut! Die Silberregion Karwendel ist mehr als nur eine Ferienregion im Herzen Tirols: ursprünglich, traditionsbewusst, friedlich und idyllisch zugleich, aber ebenso inspirierend, vielseitig und bunt. Zwischen atemberaubender Natur und traditionsreicher Kultur kommt ein Kleinod zum Vorschein, das Familien und Individualurlauber gleichermaßen begeistert. Jeden Tag ein anderes Wintererlebenis, es muss nicht nur Skifahren sein: Rodeln, Skitourengehen, Schneeschuhwandern, Winterwandern, Glühwein auf einem der Weihnachtsmärkte, mit dem Grubenhunt ins Silberbergwerk? Da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Skifahren. Erleben Sie Winterurlaub einmal anders - eben vielseitig.

Urlaub im Familienparadies
Die Silberregion Karwendel empfiehlt sich als erste Ferienadresse für Familien mit Kindern; nicht zuletzt wegen des sensationellen Gratis-Skikurs-Angebots, das die Urlaubskasse der Eltern mit 199 Euro aufbessert, pro Kind wohlgemerkt! - die Kosten von 199 Euro für den Kinderskikurs bezahlt der Tourismusverband! Www.gratisskikurs.com Maskottchen Karwendolin ist ständig bemüht, auf seine familienfreundliche Heimat aufmerksam zu machen und neue Freunde zu gewinnen, am liebsten in den beiden Kinderbetreuungseinrichtungen der Wintersportorte Weer und Stans. Dort tanzen die Pistenflöhe tagsüber unter der Leitung von qualifizierten Kinderbetreuern und Skilehrern, manchmal sogar fernab der Pisten beim Basteln, Theaterspielen oder bei einem exklusiven Rendezvous mit Karwendolin, während die Eltern beruhigt ins Tal schwingen können in einem der gemütlichen Familienskireviere der Silberregion Karwendel: Kellerjoch, Stans, Weerberg, Kolsassberg. Selbst Mädchen und Burschen finden dort sofort ihre „eigene Spur“: So kommen die breiten Abfahrten und die schneesicheren Lifte nicht nur vorsichtigen Wintersportlern entgegen, die nach einer Pause wieder mit dem Skisport beginnen wollen, sondern auch Snowboard-Anfängern. Wer gleich einen Snowboardkurs bucht, kommt noch schneller in Fahrt, zumal jeder Schüler individuell mit seinem Snowboard-Lehrer üben kann; zudem sind die Kurse deutlich billiger als anderswo! Geschickte Boarder und coole Kids freuen sich hingegen über die Snowparks in Weerberg und in Stans, der erst im vergangenen Winter eröffnet worden ist. Dort fordern die kniffligen Hindernisse und die feine „Kickerline“ selbst die erfahrenen Freestyler.

Natur trifft auf Kultur
Eng mit dem Bergbau verknüpft ist die facettenreiche Kulturgeschichte der Tourismusregion um die Tiroler Bezirkshauptstadt Schwaz. Am Ende des 15. Jahrhunderts arbeiteten bereits mehr als 11.000 Knappen im Schwazer Silberbergwerk, das in seiner Hochblüte 85 Prozent des weltweit geschürften Silbers zutage förderte. Der Abbau von Kupfer und Silber verhalf der Region zu beträchtlichem Reichtum und Ansehen. Schwaz stieg in dieser Zeit zu einer der größten Städte des Kaiserreichs auf. Und der Wohlstand der Stadt hinterließ auch deutliche Spuren: Zahlreiche Kunstschätze, mächtige Burgen und Schlösser und die historische Altstadt sind heute stille Zeugen dieser kulturellen Hochblüte im Mittelalter. So lohnt eine kulturelle Entdeckungsreise auch im Winter, etwa zur Benediktinerabtei Fiecht bei Vomp, die als Zentrum der Krippenkunst Weltruf genießt oder auf den Georgenberg bei Stans, wo die älteste Wallfahrtskirche Tirols im Karwendel thront. Heute ist Schwaz das betriebsame Zentrum der Silberregion Karwendel. In den zwölf Orten um die Bezirkshauptstadt (Buch, Gallzein, Hinterriss/Eng, Jenbach, Kolsass, Kolsassberg, Pill, Stans, Terfens, Vomp, Weer, Weerberg) herrscht hingegen noch so etwas wie Ursprünglichkeit; stets bewacht von den sanften Bergen der Tuxer Alpen und vom mächtigen Kalkstock des Karwendelgebirges mit mehr als 120 Zweitausendern. Das Karwendel ist eine der faszinierendsten Gebirgslandschaften der Ostalpen und macht die Tourismusregion zu einer gelungenen Symbiose aus unvergleichlichem Naturraum und traditionsreicher Kulturgeschichte. Wie das Motto der Region bereits andeutet: Silberregion Karwendel – Natur trifft Kultur!

Die stillste Zeit des Jahres
Das gilt noch für die gesamte Region. Weitab von Kitsch und Kommerz können Gäste besinnliche Stunden erleben; in der stillsten Zeit des Jahres, wenn in der ganzen Silberregion kleine Adventmärkte, festliche Dorfkonzerte und traditionelle Adventsingen auf das Weihnachtsfest einstimmen; so etwa am traditionellen Weerberger Adventmarkt, wo man auch die große Krippenausstellung bewundern kann. Am Christkindlmarkt in Jenbach etwa steht die größte lebende Krippe Tirols, während am Schwazer Pfundplatz majestätische Tannen thronen, die in ihrem festlichen Schmuck die schönste Zeit des Jahres einläuten. Hier riecht es auch überall nach orientalischen Gewürzen, frischgebackenen Weihnachtsspezialitäten und regionstypischen Leckereien: wie nach dem Zelten, einem kalorienreichen Früchtebrot, das Tiroler Bauern bereits vor Hunderten von Jahren gebacken haben, um den Winter zu überstehen.

Alles auf eine Karte – Gästekarte mit verlockenden Gratisangeboten
Mit der „SILBERcard“ setzen Gäste der Silberregion Karwendel sprichwörtlich alles auf eine Karte. Diese kostenlose Bonuskarte öffnet in der Region quasi Tür und Tor. Jeder Gast bekommt sie bereits ab der ersten Nächtigung gratis vom Vermieter und kann am abwechslungsreichen Programm teilnehmen:

SILBERcard-GratisPROGRAMM (Details auf www.silberregion-karwendel.com)
Montag:
10.00–20.00 Uhr: Skimuseum Grafenast (Hochpillberg). 14.00 Uhr: Nordic Walking für Einsteiger (Stans).
DIENSTAG:
10.30 Uhr: Rodelspaß (Weerberg). 16.00–24.00 Uhr: Kegelabend im Hotel Weererwirt. 20.00 Uhr: Laternenwanderung (Stans).
MITTWOCH:
10.00 Uhr: Schneeschuhwanderung in Stans (Alternative: Winterwanderung nach St. Georgenberg). 20.00–22.00 Uhr: Rodeln bei Fackelschein (Hochpillberg).
DONNERSTAG:
10.00 Uhr: Schneeschuhwanderung für Anfänger (Hochpillberg). 20.30 Uhr: Rodelrennen (Stans).
FREITAG:
10.00 Uhr: anspruchsvolle Schneeschuhwanderung (Hochpillberg). 14.00–17.00 Uhr, 19.00–21.00 Uhr: Eislaufen (Jenbach). 20.30 Uhr: Laternenwanderung (Weerberg)

Alle Wege führen in die Silberregion
Urlauber, die aus Deutschland, den Niederlanden oder Belgien mit dem Auto kommen, fahren am besten über die Autobahn München-Kufstein und die Inntalautobahn A12 bis zu den Autobahnausfahrten Jenbach, Schwaz und Vomp. Wer aus Frankreich oder der Schweiz mit dem Auto anreist, fährt über den Arlberg kommend Richtung Innsbruck und nimmt die A12-Ausfahrten Vomp, Schwaz oder Jenbach. Von hier aus erreicht man auch schnell die Zillertaler Skigebiet Ski Kaltenbach, Skigebiet Hochfügen oder das Skigebiet Zillertal Arena. Aus Ostösterreich empfiehlt sich die Anreise über Salzburg Richtung Innsbruck-Kufstein. Als nächstgelegene Flughäfen sind Innsbruck, München oder Salzburg anzuraten. Wer mit der Bahn anreisen will, wählt idealerweise die Zielbahnhöfe Jenbach oder Schwaz, die von allen relevanten Schnellzügen angefahren werden.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Silberregion Karwendel
Münchnerstraße 11, 6130 Schwaz
Tel.: +43 5242 63240
Fax.: +43 5242 65630

Freitag, 14. Oktober 2011

Tirol Urlaub im Winter ohne Skipiste

Wenn die Urlauber bei Schnee und Sonnenschein ankommen, ist die Ausrüstung schon da: Die Zeiten, als man für den Skiurlaub umständlich packen musste, sind vorbei - heute leiht man die komplette Ausrüstung, vom schicken Helm bis Top-Ski, in modernen Sportshops in ganz Tirol aus.

2500 Verleihski warten am Stubaier Gletscher in drei Shops im Skigebiet auf die Pistenfreaks. In Spitzenzeiten, wie etwa in den Hauptferien an Weihnachten und Ostern, sind rund 80% davon im Einsatz. „Das Verleihgeschäft boomt immer mehr“, weiß Seppi Repetschnig, Geschäftsführer der drei Sportshops am Stubaier Gletscher. „Der Komfort rückt immer mehr in den Vordergrund: Die Kunden können schon von zu Hause aus ihre Ausrüstung online bestellen, reisen ohne Aufwand an und leihen schnell und unkompliziert aus. Die schönste Zeit im Jahr soll möglichst entspannt sein“, erklärt er die Vorteile beim Verleih.

Mit dem Leihen fällt für die Wintersportfans auch die lästige Wartung weg: Die Leihski sind immer in Topzustand, dafür sorgen Teams wie die von Seppi Repetschnig. Rund 10.000 Skiservice werden etwa am Stubaier Gletscher pro Saison gemacht – mittlerweile nicht mehr von Hand, sondern von einer Spezialmaschine, die Kanten und Wachs perfekt auf die Schneebedingungen abstimmt.

Perfekt abstimmen lassen sich auch die Urlauberwünsche: Breite Freeride-Ski für Offpiste-Abfahrten am ersten und Racecarver am nächsten Tag? Ausleihen macht flexibel und das wissen die Kunden zu schätzen. Ebenso wie den Service, die Ski oder das Board nach dem gelungenen Pistentag im Skidepot unterstellen zu können. Mit Abstellräumen haben diese Depots übrigens nichts mehr zu tun: Neben Ruhebereichen sind hier sogar Schminkräume für die Skihasen zu finden. Damit steht auch dem gelungenen Après Ski nichts mehr im Wege.

Nähere Informationen: Tirol Info, Tel. +43.512.7272-0

Montag, 19. September 2011

Schloss Tratzberg - tolles Ausflugsziel in Tirol

Ein Erlebnis für die ganze Familie
Mächtig und gleichzeitig zauberhaft romantisch thront zwischen Innsbruck und Kufstein, auf einem Felsstück, eines der schönsten spätgotischen Schlösser Europas - Schloss Tratzberg. Schon von weither sticht das mächtige Baudenkmal dem Tirolreisenden ins Auge. Der Wohnsitz der Grafen Enzenberg ist zum Vorbeifahren viel zu schade.

Ein Besuch lohnt sich unbedingt
Der Gast kommt in den Genuss einer überraschend unterhaltsamen und hochinteressanten Erlebnisführung. Durch die ganz besondere Art der Präsentation erwartet ihn eine Zeitreise ins späte Mittelalter. Die aristokratischen Vorbesitzer vermitteln den Besuchern mit einem lebhaften, musikalisch untermalten Hörspiel Einblicke in das Leben eines spätgotischen Schlosses. Waffengeklirr, Hufgetrappel, surrende Spinnräder und Fanfaren sorgen dafür, dass hier Geschichte lebendig wird, denn kaum ein Adelssitz des 16. Jahrhunderts zeigt Luxus- und Prunkliebe seiner reichen Erbauer und der nachfolgenden Besitzerfamilien so, wie Schloss Tratzberg. Ein Zeugnis dafür sind seine bis heute vollständig erhalten gebliebenen Räume,  welche durch ihre umfangreiche und außergewöhnlich wertvolle Ausstattung zum feinsten zählen, was sich im gesamten deutschsprachigen Raum erhalten hat.

Einzigartiges Tratzberg
Das Schloss ist kein zusammengetragenes Museum, mit einzelnen Exponaten, sondern ein lebendig gewachsenes Ganzes und somit zählt es zu einem der bedeutendsten Kunst- und Kulturdenkmäler des Landes.

Ein Ritter sagt „auf Wiedersehen“
Verabschiedet werden die Besucher in der Rüstkammer, wo zum allgemeinen Gaudium – vor allem der Kinder – plötzlich Ritter Georg von Ilsung mit seinem Schwert auf den Boden stampft und uns mit den Worten: „das Gesinde möge euch hinaus geleiten“ wieder in die Gegenwart entlässt. 

Tratzberg – eine Attraktion für Kinder
Damit auch Kinder spielerisch an Geschichte heran geführt werden, erwartet sie zeitgleich mit den Erwachsenen, eine märchenhaft – spannende Schlossführung. Sie begegnen dem Kaiser, Königen und Schlossgeistern und entdecken sogar so manche Geheimtür. In den Räumen verstecken sich die Maskottchen „Tratzi“ und „Adele“ die es zu finden gilt. Zum Schluss dürfen die kleinen Besucher noch an einem spannenden Quiz teilnehmen und können mit etwas Glück einen Preis gewinnen. So wird Tratzberg zum Ausflugsziel für Groß und Klein.
Der Bummelzug „Tratzberg-Express“ bringt die Familie wieder hinunter zum Schlosswirt. Dort lädt der große Gastgarten mit Kinderspielplatz noch zum Verweilen ein und rundet einen erlebnisreichen Tag ab.

Familienstiftung Schloss Tratzberg
6200 Jenbach in Tirol
Tel. +43 (0) 5242 63566
Fax +43 (0) 5242 63544
info@schloss-tratzberg.at
http://www.schloss-tratzberg.at/

Freitag, 9. September 2011

Tirol Urlaub im Herbst in der Region TirolWest

Eine farbenprächtige Natur mit traumhafter Fernsicht und angenehmen Temperaturen zeichnen einen Herbsturlaub in der Ferienregion TirolWest mit der pulsierenden Kleinstadt Landeck und den umliegenden idyllischen Orten Zams, Fliess, Tobadill, Grins und Stanz aus. Eine Einladung zum Genießen, Erleben und Mitfeiern bei abwechslungsreichen, geführten Themenwanderungen, traditionellen Festen mit Musik und heimischen Köstlichkeiten in den malerischen Bergdörfern und der historischen Kleinstadt Landeck.
„Berge erleben“ in all' ihrer atemberaubenden Schönheit - dazu finden Sie in der Ferienregion TirolWest zahlreiche Möglichkeiten. Die Ferienregion TirolWest liegt inmitten der beeindruckenden Bergwelt, zwischen den bizarren Kalkmassiven der Lechtaler- und dem lieblicheren Urgestein der Ötztaler Alpen. Herzstück der Region ist der Naturpark Kaunergrat mit einer einzigartigen Tier- und Pfanzenwelt, zahlreichen Themenwanderwegen und natürlich dem Naturparkhaus Kaunergrat. Der Hausberg Venet ist ein faszinierender Aussichtsberg und Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen zu Hütten und Almen auf leichten Forstwegen und Waldlehrpfaden oder anspruchsvollen Höhenwegen. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie verspricht der „Zammer Lochputz“ - Tirols mystische Klamm. Das beliebte Ausflugsziel bietet Schwindel erregende Einblicke in eines der schönsten Wilden Wasser Tirols.
Gemütlich her geht's bei den zahlreichen traditionellen Festen im Herbst. Kirchtage und Erntedank-Feste lassen mit zünftiger Musik und leckeren Köstlichkeiten gute Stimmung aufkommen. Egal ob beim Alpenländischen Volksmusiktreffen mit zahlreichen Musikgruppen aus dem gesamten Alpenraum, bei Almabtrieben mit zünftigen Festen oder aber bei einem Fotoworkshop im Naturpark Kaunergrat. Der Herbst in der Ferienregion TirolWest hat so einiges zu bieten.
Ein weiteres Zuckerl stellt natürlich auch im Herbst bei einer September Reise wieder die TirolWestCard dar. Den Herbsturlaub von seiner schönsten Seite erleben – mit den zahlreichen Inklusivleistungen der TirolWestCard genießen die Gäste ein tolles All-inclusive Angebot. Egal ob man die kulturellen Angebote erforscht, die 5 Buslinien innerhalb der Region benützt oder aber die Region bei den täglichen Themenwanderungen mit professionellen Guides erkundet. Sei es bei einer gemütlichen Almwanderungen am Venet, einem Stadtrundgang in Landeck oder aber bei der Schnapswanderung in Stanz. Auch hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Donnerstag, 25. August 2011

Almabtrieb in der Wildschönau 2011

Almabtrieb Wildschönau am 24. September 2011
Ein langer Almsommer geht zu Ende - Wildschönau in Tirol lässt Traditionen weiterleben
Die Wildschönau, das 24 km lange Hochtal in den Kitzbüheler Alpen, ist aufgrund des Schiefergesteins eine besonders almreiche Gegend. Ende Mai wurden Hunderte Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen hinauf zur "Sommerfrische" auf insgesamt 46 Almen mit "Grasrechten" getrieben. Die höchste Alm der Wildschönau ist "Seefeld" in Auffach auf 1.979 Meter.  In aller Munde ist die Schönanger Alm (1.190 m), eine Gemeinschaftsalm von 25 Bauern, auf der Käser Johann Schönauer kräftig umrührte. Hier wurden während der Sommermonate täglich über 2000 Liter Milch zu Käse und Butter verarbeitet. In der Schaukäserei kann man Johann Schönauer beim "kasen" von Bergkäse, Emmentaler, Camembert, Tilsiter oder Kräuterkäse zusehen. Sein Wissen und seine Erfahrung hat ihm bei der alljährlichen "Käseolympiade" schon mehrere Goldmedaillen eingebracht!

Wildschönau - das Tal der gelebten TraditionenVielerorts hat sich einiges geändert. Traditionen werden aber gerade in der Wildschönau sehr gepflegt so wie die Gru-Nacht. Sie ist die letzte Nacht vor der Heimfahrt der "Almerer" mit ihren Tieren ins Tal, und so wird sie - wenn auch von Alm zu Alm unterschiedlich -  dementsprechend fröhlich begangen.
Heute treffen sich  die Alpbauern, Familie und Nachbarn des Almingers in der Hütte zu einem gemütlichen Hucker - bei kräftigem Essen, z.B. einem Melchermus - und auf manchen Almen sogar noch mit musikalischer Begleitung. Das Melchermus ist immer noch eine Leibspeise und wird von den Einheimischen geradezu geliebt. Es wird in einer eigens nur dafür verwendeten Eisenpfanne aus Milch, Mehl, Salz und Butter  auf dem offenen Feuer zubereitet.
Die letzte Nacht auf der Alm wird immer noch traditionell begangen. Robin Silberberger, ein Almerer mit Leib und Seele, beschreibt die Gru-Nacht  als Nacht, in der man "mit Wehmut Abschied nimmt".
Die Farnkaseralm von "Almerer" Robin Silberberger ist ein typischer Treffpunkt für die Gru-Nacht.

Großer Almabtrieb am 24. SeptemberNach der Gru-Nacht werden die Tiere gemolken, die restlichen Sachen gepackt und dann die Kühe geschmückt (was man auch "aufbischen" nennt). Gemeinsam geht es talwärts. Beim großen Wildschönauer Almabtrieb in Auffach kommen über 500 Tiere gemeinsam ins Tal. Umrahmt wird der Almabtrieb von einem schönen Handwerks- und Bauernmarkt, der um 10.00 Uhr beginnt. Für passende Musik sorgen die Bundesmusikkapelle Auffach und das "Trio Tyrol mit Freunden" aus dem Hochtal. Beim Bauernmarkt zählen Brodakrapfen, ausgezogenen Nudeln zu den besonders beliebten Spezialitäten. Und natürlich darf der Krautinger nicht fehlen, auch die Wildschönauer Medizin genannt, ein Rübenschnaps, der nur im Hochtal produziert wird.
Das Almfest dauert meistens bis spät in die Nacht, denn es gibt viel zu erzählen - vom langen, schönen Almsommer in der Wildschönau.
Doch nicht nur die Wildschönauer Almen sind ein beliebtes Ziel für Wanderlustige. 300 km gepflegte Wanderwege führen in alle Höhenlagen - und eröffnen wunderbare Aussichten und Einsichten ins Wildschönauer Bergbauernleben. Auch im Tal ist Genuss in reiner Natur angesagt: Kinder erleben im Drachenclub neue Abenteuer, sieben Nordic Walking Trails, Mountainbiketouren und E-Bike Strecken, Tennisplätze und ein Schwimmbad inmitten herrlicher Gebirgskulisse bringen frischen Schwung in das Leben "nach dem Urlaub". Für prickelnde Naturerlebnisse sind Canyoning- und Rafting-Touren für Einsteiger und Könner zuständig, Hochgefühle weckt ein Gleitschirmflug vom Markbachjoch oder eine Tour im Naturhochseilgarten. Mit einer Fülle an traditionellen, sportlichen und musikalischen Veranstaltungen zeigt die Wildschönau noch weitere liebens- und erlebenswerte Seiten.

Mittwoch, 24. August 2011

Tirol Urlaub: Der Achenseelauf 2011

Achenseelauf 2011 – Hobbysportler und Profis kämpfen um schnelle Zeiten beim schönsten Panoramalauf ÖsterreichsDie Anziehungskraft des Achenseelaufs, sowohl in sportlicher wie auch in landschaftlicher Hinsicht, ist im 12. Jahr ungebrochen. Stars wie Jonathan Wyatt, Markus Kröll oder Kris Moernaut haben in diesem Jahr ihr Kommen bereits angekündigt und werden gemeinsam mit über 2.000 Startern am 4. September um die beste Zeit beim Achenseelauf 2011 kämpfen.
Wer den Achensee umrundet, den erwartet ein einmaliges Lauferlebnis mit atemberaubendem See- und Bergpanorama an Tirols größtem See. Neben zahlreichen Hobbysportlern, welche die persönliche Herausforderung auf einer der schönsten Laufstrecken in den Alpen annehmen, werden sich heuer auch einige Stars des Laufsports die Ehre geben.
Die im Jahre 2005 von Elisha Sawe aus Kenia aufgestellte Top-Zeit könnte heuer eventuell unterboten werden, denn beim Team „run2gether“ gehen fünf kenianische Spitzenläufer an den Start. Schnelle Zeiten könnten aber auch vom Österreicher Markus Kröll und von seinem Teamkameraden und vielfachen Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt erwartet werden. Der Neuseeländer wird sich nicht nur im Hauptlauf mit Topläufern aus aller Welt messen, sondern begleitet bereits am Samstag die Kids beim Achensee-Kinderlauf. Gestartet wird der Kinderlauf am Samstag um 16.30 Uhr beim Fischergut in Pertisau. Je nach Altersklasse bewältigen die Kinder und Jugendlichen eine Strecke von 1-5 km.
Zum Programm:
Der Startschuss für den traditionell als Massenstart beginnenden Achenseelauf fällt am Sonntag, den 4. September um 10 Uhr am Parkplatz der Karwendel-Bergbahn in Pertisau. Zu bewältigen gilt es eine Strecke, die besonders anspruchsvoll und mit 23,2 km länger ist als die eines Halbmarathons. Der abwechslungsreiche Kurs verläuft zuerst durch Pertisau in Richtung Maurach, entlang der Seeuferstraße Richtung Achenkirch und zurück nach Pertisau mit einer Schlussetappe über die am See gelegene Gaisalm, bei der die Läufer noch einmal richtig gefordert werden.
Die Strecke kann auch wieder als Staffellauf absolviert werden. Bei der beliebten Achensee-Staffel werden die 23,2 km von zwei Personen zurückgelegt. Dabei absolviert der Startläufer 14 km auf flacher Asphaltstrecke und der Schlussläufer ca. 9 km auf anspruchsvollem Terrain mit ca. 150 Höhenmetern.
Am Vortag haben auch die Hobbysportler beim Achensee-Fitnesslauf über zehn Kilometer schon Gelegenheit das Alpenpanorama zu genießen. Gestartet wird am Samstag, 3. September 2011, um 17.30 Uhr beim Fischergut in Pertisau.

Die DETAILS zum Achenseelauf 2011:
Termin: Samstag, 3. September und Sonntag, 4. September 2011
Ort: Pertisau am Achensee
Programm:
Samstag, 3. September 2011:
16.30 Uhr: Achensee-Kinderlauf über 1 bis 5 km
17.30 Uhr: Achensee-Fitnesslauf über 10 km
19.00 Uhr: Preisverleihung im Zielgelände
Sonntag, 4. September 2011:
10.00 Uhr: Achensee-Staffellauf für 2 Läufer über 14 und 9,2 km
10.00 Uhr: Achenseelauf über 23,2 km
14.30 Uhr: Preisverleihung im Zielgelände